Mehr Geld für Studierendenwerke – doch die Grünen fordern noch mehr Unterstützung
Grüne fordern mehr psychosoziale Beratung für Studierende - Mehr Geld für Studierendenwerke – doch die Grünen fordern noch mehr Unterstützung
Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz erhalten zusätzliche Landesmittel – Grüne fordern weitere Unterstützung
Die Studierendenwerke in Rheinland-Pfalz haben zusätzliche Landesmittel erhalten, um ihre Angebote aufrechterhalten zu können. Die Grünen drängen nun auf noch mehr Förderung und argumentieren, dass steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Semesterbeiträge die finanziellen Spielräume stark belasten. Mit den zusätzlichen Geldern konnten viele Einrichtungen im Land Kürzungen vermeiden und teilweise sogar ihr Angebot ausbauen.
Im Doppelhaushalt 2025/26 wurden den Studierendenwerken jährlich 450.000 Euro für psychosoziale Beratungsangebote bewilligt. Ziel der Förderung war es vor allem, die bestehenden Strukturen zu stabilisieren – größere Neuerungen waren damit nicht verbunden. Beim Studierendenwerk Kaiserslautern half das Geld etwa, das aktuelle Angebot ohne Kapazitätskürzungen fortzuführen.
An anderen Standorten ermöglichte die Förderung kleinere Erweiterungen: In Koblenz wurden zusätzliche Veranstaltungen angeboten, in Mainz mehr Studierende unterstützt. Trier stellte eine weitere Sozialarbeiterin für die Mietberatung ein, und in der Vorderpfalz startete ein neues Gruppenangebot. Die Wartezeiten in den Beratungsstellen blieben in den vergangenen zwei Jahren weitgehend stabil und werden als meist "im guten Rahmen" liegend beschrieben.
Lea Heidbreder, hochschulpolitische Sprecherin der Grünen, wies auf die wachsende finanzielle Belastung der Studierenden hin. Sie verwies auf gestiegene Kosten für Lebensmittel und Energie bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen aus Semesterbeiträgen. Das Ministerium hingegen betonte, dass viele Studierende wenig Interesse an freiwilligen Unterstützungsangeboten zeigten, die nicht direkt mit ihrem Studium verknüpft sind. Wie viele Studierende die psychosoziale Beratung seit Einführung der Förderung tatsächlich in Anspruch genommen haben, ist nicht erfasst – entsprechende Zahlen fehlen.
Die zusätzlichen Landesmittel haben den Studierendenwerken geholfen, ihre Arbeit aufrechtzuerhalten; einige Einrichtungen konnten ihr Angebot sogar ausbauen. Ohne genauere Daten zur Nutzung bleibt jedoch unklar, welche langfristige Wirkung die Förderung entfaltet. Die Grünen fordern unterdessen einen Ausbau der Beratungsangebote, da der finanzielle Druck auf Studierende weiter zunimmt.
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