Gedenken an Hanau-Opfer Hamza Kurtović: Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag
Erinnerung an die Opfer von Hanau - Wulff ruft zur Vielfalt auf - Gedenken an Hanau-Opfer Hamza Kurtović: Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag
Angehörige und Freunde von Hamza Kurtović versammelten sich am Dienstag, um an den sechsten Jahrestag seines Todes bei dem rassistischen Anschlag in Hanau zu erinnern. Die Gedenkveranstaltung ehrte eines der neun Opfer, die am 19. Februar 2020 von einem rechtsextremen Attentäter ermordet wurden. Unter den Teilnehmenden waren der ehemalige deutsche Bundespräsident Christian Wulff, lokale Religionsvertreter sowie Mitglieder der jüdischen Gemeinde.
Am Abend des 19. Februar 2020 hatte ein 43-jähriger Deutscher in zwei Shisha-Bars in Hanau neun Menschen erschossen. Der aus rassistischen Motiven handelnde Täter tötete anschließend seine Mutter und nahm sich selbst das Leben. Hamza Kurtović, ein 22-jähriger bosnisch-deutscher Mann, gehörte zu den Opfern des Angriffs.
Seit dem Anschlag kritisiert die Familie Kurtović wiederholt die Ermittlungsbehörden. Armin Kurtović und seine Frau Dijana reichten eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein und werfen den Verantwortlichen vor, die Umstände des Todes ihres Sohnes nicht ausreichend aufgeklärt zu haben. Zudem äußerten sie Bedenken hinsichtlich der Verantwortung für einen verschlossenen Notausgang am zweiten Tatort, der Fluchtversuche möglicherweise erschwert habe.
Der Anschlag legte strukturelle Mängel in den Abläufen von Polizei und Rettungskräften offen. Zivilgesellschaftliche Gruppen und Angehörige der Opfer wiesen auf unzureichende Sicherheitsvorkehrungen an den Tatorten, übersehene Warnsignale und verzögerte Reaktionszeiten hin. Zwar haben sich Bildungsinitiativen und gemeindebezogene Präventionsmaßnahmen verstärkt, doch Forderungen nach klarer staatlicher Verantwortung bleiben weiterhin unbeantwortet.
Bei der Gedenkfeier sprach sich der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff gegen Diskriminierung aus und mahnte, Deutschland müsse sein Versagen aufarbeiten. Er betonte die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens zur Verteidigung von Vielfalt und Toleranz. Auch Beate Hofmann, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, und Oliver Dainow, Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde Hanau, nahmen teil und zeigten sich solidarisierend.
Die Gedenkveranstaltung findet statt, während die öffentliche Debatte über den Umgang mit dem Hanauer Anschlag und seinen Folgen anhält. Die Angehörigen der Opfer fordern weiterhin Antworten, während die Bemühungen, Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen zu verbessern, fortgesetzt werden. Die Feier war zugleich eine Würdigung Hamza Kurtovićs und eine Mahnung an die ungelösten Herausforderungen im Kampf gegen rechtsextreme Gewalt.
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