Gesundheitsministerin Warken diskutiert Apothekenkrise – doch Lösungen bleiben vage
Gesundheitsministerin Warken diskutiert Apothekenkrise – doch Lösungen bleiben vage
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) besuchte vergangenen Freitag die Bahnhof-Apotheke in Münsingen, Baden-Württemberg. Bei dem Treffen mit der Inhaberin Dr. Melanie Gaub ging es um langjährige Probleme der Apothekenbranche, darunter ausstehende Gebührenerhöhungen und bürokratische Hürden.
Während des Besuchs setzte sich Dr. Gaub für eine Ausweitung der Apothekendienstleistungen ein, etwa durch Impfangebote, um die Ärzteschaft zu entlasten. Zudem kritisierte sie die starren Öffnungszeiten und verwies auf Widerstände seitens der Apothekerkammern. Ministerin Warken erkannte die Herausforderungen an, räumte jedoch ein, dass ihr Handlungsspielraum durch bestehende Vorschriften begrenzt sei.
Thema war auch die blockierte Erhöhung der Apothekenpauschale, die zwar für 2023 angekündigt, bisher aber nicht umgesetzt wurde. Warken bestätigte, dass die Anpassung weiterhin geplant sei, nannte jedoch keinen Zeitrahmen. Gleichzeitig betonte sie Bemühungen zur Bürokratieabbau – vorausgesetzt, die Berufskammern zeigen sich kooperativ.
Ein weiterer Punkt waren Versandapotheken, deren Bestand Warken zwar akzeptierte, für die sie aber strengere Kontrollen forderte. Dr. Gaub bezeichnete das Gespräch im Nachhinein als "sehr angenehm" und lobte, dass die Ministerin die Sorgen der Apotheken verstehe. Auf Nachfrage zu weiteren Details verhielt sich Warken jedoch bedeckt.
Die geplante Erhöhung der Pauschale – von 8,35 auf 9,50 Euro pro abgegebener Packung – verzögert sich aufgrund von Streitigkeiten. Der GKV-Spitzenverband lehnt eine einheitliche Anhebung ab und setzt stattdessen auf gezielte Förderung ländlicher Regionen. Parallel wartet das ApoVWG-Reformgesetz, das höhere Notdienstgebühren vorsieht, noch auf die finale Freigabe durch die Finanzkommission Gesundheit.
Das Treffen unterstrich die anhaltenden Spannungen bei der Apothekenfinanzierung und -regulierung. Zwar bekräftigte Warken ihren Reformwillen, doch zentrale Vorhaben wie die Pauschalenerhöhung stecken weiterhin in Verhandlungen fest. Das weitere Vorgehen hängt von weiteren Abstimmungen zwischen Ministerium, Apothekerkammern und Krankenkassen ab.
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