Frauen prägen die Apothekenbranche – doch Löhne und Care-Arbeit bleiben ungerecht
Frauen prägen die Apothekenbranche – doch Löhne und Care-Arbeit bleiben ungerecht
Frauen dominieren den Apothekensektor in Deutschland – doch Lohnungleichheit und Care-Arbeit bleiben ungleich verteilt
Obwohl Frauen in Deutschlands Apothekenbranche klar in der Mehrheit sind, kämpfen sie weiterhin mit Lohnunterschieden und einer ungleichen Verteilung von Fürsorgeaufgaben. Aktuelle Zahlen zeigen: Fast alle Apothekenhelferinnen und -technikerinnen sind weiblich, und auch unter den Approberinnen stellen Frauen die überwältigende Mehrheit. Trotz ihrer starken Präsenz im Berufsleben erhalten viele niedrigere Löhne und haben kaum Unterstützung, um Beruf und Familie zu vereinbaren.
In öffentlichen Apotheken bundesweit besetzen Frauen 89,2 Prozent aller Arbeitsplätze. Der Trend beginnt bereits in der Ausbildung: Rund 80 bis 85 Prozent der Apotheken-Azubis sind weiblich – ein Anteil, der sich in den letzten fünf Jahren kaum verändert hat. Bei den ausgebildeten Kräften ist der Frauenanteil noch höher: 97,5 Prozent der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) und 96,6 Prozent der Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen (PTA) sind Frauen. Auch unter den Pharmaziestudierenden im Praktikum (PhiP) liegt der Frauenanteil bei 74,8 Prozent, und 74,1 Prozent der approbierten Apothekerinnen sind weiblich.
Doch trotz dieser Dominanz verdienen Frauen in vergleichbaren Positionen weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Schnitt erhalten sie 4,10 Euro weniger pro Stunde. Die Ungleichheit beschränkt sich nicht auf das Gehalt: Frauen übernehmen etwa zwei Drittel der Kinderbetreuung, verbringen deutlich mehr Zeit mit Hausarbeit und tragen den Großteil der Pflegeverantwortung für ältere Angehörige. Viele kämpfen zudem mit starren Arbeitszeiten – obwohl seit Langem flexiblere Modelle gefordert werden, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren.
Fachleute und Verbände fordern mehr Unterstützung. Sie drängen die Politik, Teilzeitarbeit zu erleichtern und Care-Arbeit stärker in der Rentenberechnung zu berücksichtigen. Ohne Reformen werde die weibliche Mehrheit im Apothekensektor weiterhin finanzielle und praktische Nachteile hinnehmen müssen.
Von der Ausbildung bis zur Führungsebene: Der Apothekenberuf ist frauendominiert – doch Lohnlücken und Care-Pflichten bleiben. Trotz ihrer starken Position in der Branche kämpfen Apothekerinnen und Angestellte für faire Bezahlung, flexiblere Arbeitszeiten und eine Anerkennung unbezahlter Fürsorgearbeit. Die Forderungen zielen darauf ab, diese seit Langem bestehenden Ungerechtigkeiten endlich zu überwinden.
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