Mainz verliert seine prägende Baudezernentin nach 16 Jahren transformativer Stadtpolitik
Mainz verliert seine prägende Baudezernentin nach 16 Jahren transformativer Stadtpolitik
Marianne Grosse, die Leiterin des Bau- und Kulturdezernats in Mainz, tritt nach 16 Jahren im Amt zurück. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära, die von tiefgreifenden städtischen Veränderungen geprägt war – von neuen Wohnprojekten bis hin zur Neugestaltung zentraler öffentlicher Plätze. Trotz ihrer Erfolge bleiben einige Vorhaben, wie die unvollendete Gedenkstätte für die Deportationsrampe, aufgrund rechtlicher Verzögerungen noch unabgeschlossen.
Grosse übernahm ihr Amt erstmals am 10. Februar 2010 und war seitdem für ein breites Aufgabenspektrum zuständig, darunter Stadtentwicklung, Denkmalschutz und kulturelle Initiativen. Während ihrer Amtszeit bearbeitete ihr Dezernat 15.446 Baugenehmigungsverfahren und genehmigte den Bau von 6.700 neuen Wohneinheiten. Rund 701 Millionen Euro flossen in kommunale Gebäude und Bauprojekte, die weite Teile der Stadt prägten.
Zu ihren bedeutendsten Projekten zählte die Umnutzung der ehemaligen GFZ-Kaserne, die Platz für 420 neue Wohnungen, zwei Kindertagesstätten und einen neuen Platz mit einer örtlichen Verwaltungsstelle bietet. Zudem trieb sie die Umgestaltung der Boppstraße und der Großen Langgasse voran sowie den Neubau von Gebäuden entlang des Berliner Schlags. Öffentliche Räume wie der Münsterplatz und der Hopfengarten wurden unter ihrer Führung neu gestaltet, wobei diese Veränderungen gelegentlich auf Kritik stießen.
Besonders herausfordernd war für sie das Projekt im Zollhafen-Viertel. Hohe Lärmbelastungen und komplexe städtebauliche Anforderungen machten die Planung besonders anspruchsvoll. Gleichzeitig bleibt die seit Langem geplante Gedenkstätte für die Deportationsrampe in der Mombacher Straße wegen eines Rechtsbehelfs unvollendet. Allerdings wird nun mit einer Fertigstellung innerhalb der nächsten acht Monate gerechnet.
Grosse hinterlässt eine veränderte Stadt mit neuem Wohnraum, modernisierten Straßen und aufgewerteten öffentlichen Flächen. Zwar harren einige Projekte, wie die Gedenkstätte, noch der Vollendung, doch ihre Arbeit hat Mainz nachhaltig geprägt. Die nächste Phase der Stadtentwicklung wird auf den Grundlagen aufbauen, die sie in den vergangenen 16 Jahren geschaffen hat.
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