Medikamentenpreise bleiben bis 2026 gedeckelt – mit wichtigen Ausnahmen für kritische Arzneimittel
Medikamentenpreise bleiben bis 2026 gedeckelt – mit wichtigen Ausnahmen für kritische Arzneimittel
Deutschland hat die Preisdeckelung und die verpflichtenden Rabatte für verschreibungspflichtige Medikamente bis 2026 verlängert. Mit der Maßnahme sollen die Gesundheitskosten stabil bleiben und gleichzeitig die finanzielle Belastung für Pharmaunternehmen gemildert werden. Neue Regelungen ermöglichen zudem höhere Preise für bestimmte kritische Arzneimittel.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bestätigte, dass die Preisdeckelung und die Herstellerrabatte bestehen bleiben. Durch diese Maßnahmen sparte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2024 rund 2,19 Milliarden Euro ein. Ohne sie würde der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz für Versicherte voraussichtlich auf geschätzte 2,9 % im Jahr 2026 steigen – nach 1,60 % (offiziell) bzw. 1,51 % (mitgliedergewichtet) im Jahr 2023.
Pharmaunternehmen können nun Befreiungen beantragen, falls die Preisdeckelung eine unzumutbare Härte darstellt. Zudem sorgt ein Inflationsausgleichsmechanismus für Entlastung, der 2025 insgesamt 170 Millionen Euro und 2026 weitere 79 Millionen Euro umfasst.
Das Gesetz zur Vermeidung von Versorgungsengpässen mit Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung (ALVVG) führt eine Preiserhöhung von 50 % für kindermedizinische und versorgungskritische Arzneimittel ein. Unternehmen können für Medikamente nach §130a Absatz 3a des Sozialgesetzbuchs (SGB V) neue Preise aushandeln, wenn sie neue Zulassungen erhalten oder die Patientenversorgung verbessern. Auch die Preisdeckelung für Immunglobuline wurde gelockert, um Lieferengpässe zu vermeiden.
Die verlängerten Preiskontrollen tragen dazu bei, die Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2026 zu stabilisieren. Pharmafirmen erhalten durch Ausnahmen und Inflationsanpassungen etwas mehr Spielraum. Ohne diese Maßnahmen würden die Versicherungskosten für die Mitglieder jedoch deutlich steigen.
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