19 March 2026, 20:24

München kassiert jetzt Lizenzgebühren von Wiesn-Influencern wie Cathy Hummels

Kleines Gebäude mit rotem Dach und Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, mit Gebäuden, Bäumen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

München kassiert jetzt Lizenzgebühren von Wiesn-Influencern wie Cathy Hummels

München verlangt von Influencern nun Lizenzgebühren für die kommerzielle Nutzung des Oktoberfests

München hat damit begonnen, von Influencern eine Lizenzgebühr für die Nutzung des Oktoberfests als Werbeplattform zu erheben. In diesem Jahr wurde Cathy Hummels' langjähriges WiesnBummel-Event erstmals mit 2.500 Euro belastet. Der Schritt markiert einen Wandel in der Art und Weise, wie die Stadt kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Marke des Volksfests reguliert.

Cathy Hummels' WiesnBummel hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem festen Bestandteil des Oktoberfests entwickelt. Die Veranstaltung lockt Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers, Nina Bott, Simone Ballack und Oliver Pocher an. Marken arbeiten häufig mit Hummels zusammen und machen aus dem Treffen eine lukrative Marketinggelegenheit.

Die Stadt verlangt nun von Influencern, die ihre Oktoberfest-Aktivitäten monetarisieren, eine Lizenzgebühr. Die Münchner Behörden möchten sicherstellen, dass die Marke des Festes in solche Werbekampagnen einbezogen wird, und streben gleichzeitig eine kooperative Zusammenarbeit mit Content-Creatorn an. Hummels, die die Veranstaltung nutzt, um ihre Marke Events by CH zu stärken, hat die Gebühr ohne Kritik akzeptiert.

Künftig könnte die Stadt diese Regelung auf weitere Influencer ausweiten. Die Behörden beschreiben das aktuelle Verhältnis zu Hummels als positiv und hoffen auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die 2.500-Euro-Gebühr für Hummels' Event setzt einen Präzedenzfall für zukünftige kommerzielle Aktivitäten auf dem Oktoberfest. Mit diesem Vorgehen stellt die Stadt sicher, dass ihre Marke Teil von Werbemaßnahmen bleibt, und erschließt gleichzeitig eine neue Einnahmequelle. Influencer wie Hummels müssen nun formale Lizenzauflagen erfüllen, wenn sie mit festivalbezogenen Inhalten Gewinne erzielen.

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