19 April 2026, 20:23

"Die Vagina-Monologe" brechen nach 26 Jahren weiterhin Tabus in Mexiko-Stadt

Zwei Performer in purpurfarbenen Kleidern führen einen akrobatischen Hebemanöver auf der Bühne vor einem Publikum aus, mit schwarzem Vorhang und Bildschirmhintergrund.

"Die Vagina-Monologe" brechen nach 26 Jahren weiterhin Tabus in Mexiko-Stadt

"Die Vagina-Monologe" haben mittlerweile ihre 8.200. Aufführung erreicht und bricht auch nach mehr als 26 Jahren weiterhin Tabus. Eine aktuelle Vorstellung im Nuevo Teatro Libanés in Mexiko-Stadt sorgte mit ihren mutigen Themen und kraftvollen Darbietungen für Aufsehen. Das Stück bleibt eine Plattform für Diskussionen über weibliche Sexualität und geschlechtsspezifische Gewalt.

Bei der besonderen Aufführung teilten sich Dalilah Polanco, Raquel Garza und Lorena D'La Garza die Bühne. Polancos scharfer Witz und ihre prägnante Bühnenpräsenz überraschten viele im Publikum. Garza nutzte hingegen die Aufmerksamkeit, um sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt auszusprechen und verlieh dem Abend damit zusätzliche Tiefe.

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Über 20 Schauspielerinnen, darunter Daniela Luján, M'Balia und Michelle Rodríguez, wechseln sich in der Besetzung ab. Unter der Regie von Jaime Matarredona und produziert von Morris Gilbert bleibt die Inszenierung ihrem Ursprung treu, ohne an Aktualität zu verlieren. Die Mischung aus Humor und tiefgründiger Reflexion spricht sowohl Frauen als auch Männer an und schafft oft Momente des gemeinsamen Verstehens.

Die Vorstellungen finden jeden Donnerstag im Nuevo Teatro Libanés statt. Seit der Premiere stellt das Stück gesellschaftliche Tabus infrage und fördert offene Gespräche über Themen, die oft verschwiegen werden.

Mit einem Erbe, das sich über mehr als ein Vierteljahrhundert erstreckt, verlieren "Die Vagina-Monologe" nichts von ihrer Wirkung. Die anhaltenden Aufführungen in Mexiko-Stadt beweisen ihren nachhaltigen Einfluss auf das Publikum. Die Fähigkeit des Stücks, zum Nachdenken anzuregen und gleichzeitig zu unterhalten, sichert seine anhaltende Relevanz – auch heute.

Quelle