10 May 2026, 04:23

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Forscherinnen und Lehrprojekte wurden ausgezeichnet

Plakat mit zwei sitzenden Frauen auf einem Bett mit Kissen und Topfpflanzen, begleitet von der Aufschrift "Berliner Leben Magazin-Cover aus Oktober 1931" oben.

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Forscherinnen und Lehrprojekte wurden ausgezeichnet

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Preisträgerinnen und Preisträger der Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 bekannt gegeben. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Forschung und innovative Lehrkonzepte in der Region. Bei der feierlichen Verleihung wurden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie vier Lehrprojekte geehrt.

Die mit jeweils 20.000 Euro dotierten Nachwuchspreise gingen an zwei Forscherinnen: Jana Weiß, Literaturwissenschaftlerin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), wurde für ihre Arbeit zu Klassenidentität und sozialen Spannungsfeldern in der Literatur ausgezeichnet. Die zweite Preisträgerin ist Jaya Bharti von der Universität Potsdam, die für ihre Forschung zu nachhaltigen Verfahren der Wasserstoffperoxid-Herstellung geehrt wurde.

Zudem wurden vier Lehrpreise à 10.000 Euro verliehen. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erhielt gleich drei Auszeichnungen für kreative Ansätze in den Bereichen Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Den vierten Preis sicherte sich die Universität Potsdam für ein Seminar, das wirtschaftliche Konzepte über Kinderliteratur vermittelt.

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Schüle lobte die Ausgezeichneten als „Bildungspionierinnen und -pioniere, die über die Grenzen ihrer Fächer hinausdenken“. Die Preise unterstreichen das Engagement Brandenburgs für Spitzenforschung und moderne Lehrmethoden. Die prämierten Projekte erhalten durch die Auszeichnung zusätzliche Mittel, um ihre Arbeit auszubauen – etwa in den Bereichen Literaturwissenschaft, Nachhaltigkeit und innovative Didaktik. Mit gezielten Investitionen in Forschung und Lehre setzt das Land weiterhin auf Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen.

Quelle