397.000 Euro für die Rettung des Mainzer Kurfürstenpalasts
Mainzer Kurfürstenpalast erhält 397.000 Euro für dringende Sanierungsarbeiten
Der Mainzer Kurfürstenpalast hat eine neue Förderung in Höhe von 397.000 Euro für dringende Restaurierungsmaßnahmen erhalten. Die Mittel stammen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die seit 2009 bereits über 2,7 Millionen Euro in das Projekt investiert hat. Mit der aktuellen Förderung sollen vorrangig stark beschädigte Bereiche der Palastfassade instand gesetzt werden.
Die neuen Gelder fließen in die Sanierung der Außenfassade. Beschädigte Natursteinpartien werden ersetzt, bröckelnde Putzflächen erneuert. Zudem sind der Einbau neuer Fenster vorgesehen, um das historische Erscheinungsbild des Gebäudes wiederherzustellen.
Der Kurfürstenpalast zählt zu den mehr als 360 Denkmälern in Rheinland-Pfalz, die von der Stiftung unterstützt werden. Öffentlich zugängliche Aufzeichnungen über das weitere Engagement der Organisation in der Region seit 2009 liegen jedoch nicht vor.
Seit der ersten Förderung im Jahr 2009 hat die Stiftung ihre finanzielle Unterstützung für den Palast kontinuierlich ausgeweitet. Mit der jüngsten Zuwendung übersteigt die Gesamtförderung nun 2,7 Millionen Euro – damit gehört das Projekt zu den umfangreichsten laufenden Sanierungsvorhaben im Land.
Die aktuellen 397.000 Euro ermöglichen weitere Reparaturen an der Fassade, um die statische Stabilität des Bauwerks zu sichern. Geplant sind der Austausch von Steinen, die Erneuerung des Putzes sowie der Einbau neuer Fenster. Die langjährige Förderung der Stiftung für diesen Standort beläuft sich mittlerweile auf über 2,7 Millionen Euro.






