Wohnungsnot in Deutschland erreicht dramatischen Höhepunkt mit 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen
Antonio KlotzWohnungsnot in Deutschland erreicht dramatischen Höhepunkt mit 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, warnt, dass der Mangel die sozialen Spaltungen vertieft. Sie fordert nun dringende Maßnahmen, um den Bau bezahlbaren Wohnraums im ganzen Land voranzutreiben.
Lay kritisiert die Reaktion der Bundesregierung als unzureichend. Zwar hat Bundesbauministerin Verena Hubertz neue Maßnahmen vorgeschlagen, doch Lay hält diese für völlig ungenügend. Die Linke hatte bereits die Wohnungsbauzahlen des vergangenen Jahres scharf verurrteilt und die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen 2022 als „beschämend“ bezeichnet.
Um die Krise zu bewältigen, verlangt Lay ein großes Investitionsprogramm. Die Regierung solle selbst bezahlbaren Wohnraum schaffen und endlich die seit Langem versprochenen Fördergelder für gemeinnützige Wohnungsanbieter freigeben. Im Fokus stehen der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, kommunale Projekte und Genossenschaftswohnungen.
Ohne schnelles Handeln werde sich die Wohnungslücke weiter vergrößern, warnt Lay. Sie bezeichnet das Problem als eine wachsende „soziale Bruchlinie“ und betont, dass Untätigkeit immer mehr Menschen ohne sicheren Wohnraum zurücklasse.
Die Vorschläge der Linken zielen auf direkte staatliche Eingriffe und höhere Mittel für gemeinnützige Bauherren ab. Lay fordert einen beschleunigten Bau von Sozialwohnungen sowie die Auszahlung der seit Langem blockierten Subventionen. Würden diese Schritte umgesetzt, könnten sie einen Teil des Fehlbestands von 1,4 Millionen Wohnungen ausgleichen – und damit Millionen Menschen in Deutschland entlasten.






