23 March 2026, 00:23

Wallaby auf Abwegen: Berlins skurriler Känguru-Jagd durch Spandau

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wallaby auf Abwegen: Berlins skurriler Känguru-Jagd durch Spandau

Seit Sonntag streift ein Känguru durch Berlins Bezirk Spandau. Bei dem entlaufenen Tier handelt es sich vermutlich um ein Känguruhrchen (Wallaby), das zuletzt am Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs gesichtet wurde. Trotz der Bemühungen von Anwohnern und Polizei konnte es bisher nicht eingefangen werden.

Die ungewöhnliche Begegnung verbreitete sich rasant in den sozialen Medien, wo Memes, Fotos und Videos die Runde machten. Bis Montag hatte die Geschichte bereits weite Kreise gezogen und bei den Berlinern sowohl Belustigung als auch Besorgnis ausgelöst.

Das Wallaby war am Sonntag aus dem Gehege seines Besitzers in Kladow entkommen. Anwohner berichteten, wie es durch Gärten und Straßen hüpfte. Die alarmierte Polizei hatte Schwierigkeiten, das Tier einzufangen, da es sich schnell durch das Gebiet bewegte.

Wildtierexperten betonen, dass Wallabys für Erwachsene kaum eine Gefahr darstellen. Dennoch raten sie zur Vorsicht, insbesondere im Umgang mit Kindern. Bei einer Begegnung sollte man ruhig bleiben, sich seitwärts entfernen und abrupten Bewegungen vermeiden. Laufen, Wedeln oder eine drohende Haltung könnten das Tier provozieren.

Falls es – wenn auch unwahrscheinlich – zu einem Angriff kommt, empfehlen Experten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen. Zuletzt wurde das Wallaby am frühen Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs gesichtet, die Suche hält jedoch weiter an.

Die öffentliche Reaktion war überwältigend: Innerhalb von 24 Stunden wurden Posts über das entlaufene Wallaby auf Plattformen wie X und Instagram über eine halbe Million Mal geteilt. Memes, Videos und Witze verbreiteten sich rasant und machten den Vorfall zum Stadtgespräch.

Bis zum 23. März berichteten lokale Medien wie die Berliner Zeitung und der rbb schließlich von der Ergreifung des Wallabys in Treptow-Köpenick. Die Stimmung schlug in erleichterte Heiterkeit um, während Wildtierexperten das Verhalten des Tieres kommentierten. Zwar hat sich die anfängliche Aufregung gelegt, doch Fan-Kunst und spielerische Spekulationen halten die Geschichte im Netz weiter am Leben.

Die Flucht des Wallabys hat Berlin unerwartete Aufregung beschert. Die Behörden bleiben vorsichtig, zeigen sich aber zuversichtlich, dass die Situation bald geklärt wird. Bis dahin werden Anwohner aufgefordert, bei einer Begegnung mit dem Tier die Sicherheitshinweise zu beachten.

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