TSV 1860 München baut Kader radikal um – wer bleibt, wer geht?
TSV 1860 München plant großen Kaderumbruch vor der nächsten Saison
Der Verein hat bereits den Abgang von sechs erfahrenen Spielern bestätigt, während zwei Leistungsträger ihre Verträge verlängert haben. Bei einem voraussichtlich achten Platz in der 3. Liga am Saisonende konzentriert sich die Führung nun darauf, die Mannschaft für mehr Erfolg umzubauen.
Ein herausragender Akteur, Sigurd Haugen, hat trotz seines langfristigen Vertrags das Interesse anderer Klubs geweckt. Seine Zukunft bleibt ungewiss, da Spekulationen über einen möglichen Wechsel zunehmen. In dieser Spielzeit war der Stürmer Sigurd Haugen einer der besten Spieler des Teams: 15 Tore und drei Vorlagen in 32 Einsätzen sprechen für sich. Seine starke Leistung hat Dynamo Dresden und Holstein Kiel auf den Plan gerufen – obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft. Auch sein Sturmkollege Sean Dulic, der bis 2028 an den Verein gebunden ist, steht bei höheren Spielklassen im Fokus, was seine Zukunft in München fraglich macht.
Unterdessen sicherte sich der Verein die Dienste von Torhüter Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Tunay Deniz, die beide neue Verträge unterzeichneten. Diese Verpflichtungen sind Teil einer umfassenden Strategie zum Neuaufbau des Kaders. Geschäftsführer Manfred Paula betonte, dass alle Entscheidungen im Hinblick auf die sportlichen Ziele der kommenden Saison getroffen werden.
Sechs Routiniers – Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat – werden den Verein nach Ablauf ihrer Verträge am Saisonende verlassen. Zudem wechselt Clemens Lippmann ablösfrei zu SC Paderborn. Die Abgänge markieren einen deutlichen Einschnitt, da der Klub seinen Kader verjüngen und neu ausrichten will.
Mit dem nahenden Saisonende liegt TSV 1860 München aktuell auf dem achten Tabellenplatz der 3. Liga. Die anstehenden Veränderungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Teams für die nächste Spielzeit stärken. Während sich einige Spieler langfristig an den Verein gebunden haben, bleibt die Situation der Leistungsträger wie Haugen und Dulic vorerst offen.






