29 March 2026, 02:27

Thyssenkrupp kämpft mit Rekord-Ölpreisen und Aktien-Crash auf 52-Wochen-Tief

Liniengraph, der die US-Öl/Petroleumproduktion, -importe und -exporte im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Thyssenkrupp kämpft mit Rekord-Ölpreisen und Aktien-Crash auf 52-Wochen-Tief

Thyssenkrupp steht vor neuen Herausforderungen, nachdem die Ölpreise auf den höchsten Stand seit 2022 gestiegen sind. Der Aktienkurs des Industriekonzerns ist auf ein neues 52-Wochen-Tief von 7,46 Euro abgerutscht – ein Rückgang von fast 44 Prozent seit dem Höchststand im Oktober. Gleichzeitig drosselt der Konzern laut Berichten die Produktion in seinen französischen Werken angesichts steigender Kosten.

Die Ölpreise sind nach dem Iran-Konflikt im März 2026 in die Höhe geschnellt. Die Nordsee-Sorte Brent notiert derzeit bei rund 113 US-Dollar pro Barrel, während OPEC-Öl auf 143 Dollar geklettert ist. Das entspricht einem Anstieg von 34 bis 50 Prozent gegenüber den Preisen vor der Krise und markiert den höchsten Stand seit dem Sommer 2022, als Russlands Angriff auf die Ukraine die Notierungen über 100 Dollar trieb.

Der globale Ölmangel – geschätzt auf 11 Millionen Barrel pro Tag – treibt die Produktionskosten für energieintensive Branchen in die Höhe. Thyssenkrupp, ohnehin bereits unter Druck, verzeichnete allein in den letzten 30 Tagen einen Kursverlust von etwa 31 Prozent. Die Probleme des Konzerns fallen zusammen mit Zweifeln von Bundeskanzler Friedrich Merz am gesetzlich festgelegten Kohleausstieg bis 2038.

Als Reaktion auf die Krise bereitet die Bundesregierung ein "Entlastungspaket für Spritpreise" vor. Zudem sollen Teile der staatlichen Ölreserven freigegeben werden, um die Marktnachfrage zu entspannen.

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Die finanzielle Belastung für Thyssenkrupp verschärft sich, während die Ölpreise nahe mehrjährigen Höchstständen verharren. Produktionskürzungen und der Absturz des Aktienkurses spiegeln die breiten wirtschaftlichen Folgen der Energiekrise wider. Mit Maßnahmen wie der Freigabe von Reserven versucht die Regierung, die Kraftstoffkosten in den kommenden Monaten zu stabilisieren.

Quelle