Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren
Antonio KlotzSchweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren
Zwei der besten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide Schlüsselfiguren der Nationalmannschaft, beenden nach Jahren im Wettkampfsport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für den Schweizer Ski-Cross.
Jonas Lenherr, 37, blickt auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn zurück. Er bestritt 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Sein letzter Triumph gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska. Im Laufe seiner Karriere vertrat Lenherr die Schweiz zudem bei vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.
Romain Détraz, 32, konnte 2016 mit einem Sieg in Arosa einen Höhepunkt seiner Karriere setzen. Trotz chronischer Rückenprobleme schaffte er es viermal auf das Weltcup-Podest. Nach den Olympischen Spielen 2026 plant Détraz den Wechsel in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees.
Beide Athleten wurden für ihre Führungsqualitäten und ihren Einsatz für den Sport gewürdigt. Ihr Fehlen wird im Schweizer Ski-Cross-Team schmerzlich spürbar sein.
Mit dem Rücktritt von Détraz und Lenherr verliert die Schweizer Mannschaft zwei erfahrene Wettkämpfer. Ihre Bilanzen – von Weltcup-Siegen über Olympische Teilnahmen bis hin zu konstanten Podestplatzierungen – werden künftigen Athleten als Maßstab dienen. Der Einfluss des Duos geht jedoch über reine Ergebnisse hinaus: Durch ihr Engagement und ihr Können haben sie den Sport nachhaltig geprägt.






