Maincubes baut in Nauen bei Berlin einen gigantischen Rechenzentrums-Campus
Antonio KlotzMaincubes baut in Nauen bei Berlin einen gigantischen Rechenzentrums-Campus
Der Rechenzentrumsbetreiber maincubes hat in Nauen, unweit von Berlin, den Bau einer neuen Anlage gestartet. Das Projekt leitet eine bedeutende Erweiterung der digitalen Infrastruktur in der Region ein, wobei der erste Abschnitt auf die Energieversorgung fokussiert ist.
Das Gelände, das einst landwirtschaftlich genutzt wurde, beherbergt künftig einen hochmodernen Rechenzentrums-Campus. Die Bauarbeiten begannen mit einem 110-Kilovolt-Umspannwerk und einer sechs Kilometer langen Kabeltrasse. Beide bilden das Rückgrat des Energienetzes und beziehen Strom vom regionalen Versorger E.DIS.
Das erste Rechenzentrum soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen, der gesamte Campus wird voraussichtlich 2028 fertiggestellt. Anfangs wird die Anlage über eine Anschlussleistung von 200 Megawatt verfügen, doch die Pläne sehen eine spätere Erweiterung auf über 400 Megawatt vor.
Nauens Nähe zu Berlin macht den Standort zu einem strategischen Knotenpunkt für das digitale Wachstum. Die Region profitiert bereits von engen Verbindungen zu Technologieunternehmen, Forschungszentren und Start-ups und festigt so ihre Rolle in der europäischen Digitalwirtschaft.
Der neue Campus wird nicht nur die Datenkapazitäten Deutschlands erhöhen, sondern auch die Bemühungen um eine stärkere digitale Souveränität Europas unterstützen. Sobald er voll funktionsfähig ist, bietet er kritische Infrastruktur für Unternehmen und Institutionen in der Region.






