Neuwied startet bunte Aktionswoche gegen Rassismus mit klarem Signal für Menschenwürde
Antonio KlotzNeuwied startet bunte Aktionswoche gegen Rassismus mit klarem Signal für Menschenwürde
Internationale Wochen gegen Rassismus in Neuwied mit buntem Aktionstag am Luisenplatz gestartet
Unter dem Motto "100 % Menschenwürde – Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" versammelten sich am Luisenplatz lokale Organisationen und Bürger:innen, um Solidarität und Respekt zu fördern. Bei der Auftaktveranstaltung tauschten die Teilnehmenden Informationen aus, diskutierten miteinander und setzten ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung.
Das Programm umfasste Informationsstände, interaktive Angebote und offene Gesprächsrunden. Beteiligt waren unter anderem Caritas, Diakonie, EIRENE e.V. sowie der Rat für Migration und Integration. Auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO), das Mehrgenerationenhaus und das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Neuwied mit seinem Bereich Prävention brachten sich ein.
Bürgermeister Peter Jung betonte in seiner Rede die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns für den Schutz der Menschenwürde und ein friedliches Miteinander. Er hob hervor, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement im Kampf gegen Rassismus und Extremismus sei.
Neuwied ist eine von mindestens sieben deutschen Städten, die bis zum 29. März im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Veranstaltungen ausrichten. Allein in Leipzig sind 62 Aktionen geplant, während sich das Programm in Krefeld am bundesweiten Motto "Schutz der Menschenwürde" orientiert. Weitere beteiligte Kommunen sind Ingolstadt, Bergisch Gladbach, Datteln und Dinslaken.
Die bundesweite Kampagne fördert den Dialog durch lokale Veranstaltungen, Workshops und öffentliche Diskussionen. Das vollständige Programm ist unter www.ourwebsite/iwgr abrufbar.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen in Neuwied und anderen Städten mit weiteren Veranstaltungen weiter. Lokale Gruppen und Initiativen bieten auch künftig Gelegenheiten zum Lernen, Diskutieren und gemeinsamen Handeln. Ziel der Kampagne ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und gleichzeitig eine klare Haltung gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien zu vertreten.