Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweittiefsten Stand seit zehn Jahren
Antonio KlotzWeniger registrierte Straftaten in der Region Hannover - Kriminalität in Hannover erreicht 2025 zweittiefsten Stand seit zehn Jahren
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 deutlich auf zweittiefsten Stand seit einem Jahrzehnt
Im Jahr 2025 ging die Kriminalität in der Region Hannover spürbar zurück und erreichte den zweittiefsten Wert der letzten zehn Jahre. Die Polizei registrierte 103.478 Straftaten – ein Rückgang um 6,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs stieg die Zahl der Opfer leicht auf 27.935 an.
Auch die Gesamtzahl der Tatverdächtigen verringerte sich und lag 2025 bei 41.388. Davon besaßen etwa 57 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft, rund 81 Prozent waren 21 Jahre oder älter. Männer machten etwa 75 Prozent aller Tatverdächtigen aus.
Die Aufklärungsquote verbesserte sich deutlich und kletterte auf 61,14 Prozent – das bedeutet, dass im Vergleich zu den Vorjahren mehr Fälle gelöst werden konnten. Zudem gingen die Fälle von häuslicher Gewalt zurück, was zur insgesamt positiven Sicherheitsentwicklung beitrug.
Landesweit verzeichnete Niedersachsen einen Rückgang der Straftaten um 4,28 Prozent, was einer Rate von 6.329 Delikten pro 100.000 Einwohner entspricht – der drittniedrigste Wert in zehn Jahren. Der Bericht enthielt jedoch keine direkten Vergleiche mit anderen großen deutschen Städten wie Berlin oder München.
Die Kriminalstatistik der Region Hannover für 2025 zeigt einen klaren Rückgang bei Straftaten und Tatverdächtigen. Die gestiegene Aufklärungsquote deutet darauf hin, dass die Polizei mehr Fälle aufklärt, auch wenn die Opferzahlen leicht angestiegen sind. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin im Rahmen ihrer umfassenden Sicherheitsmaßnahmen.