28 April 2026, 00:30

Neue Kita in Braunschweig-Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

Offenes Buch mit Illustrationen von Kindern, die in einer Kita spielen, begleitet von Text und einer Objektliste.

Neue Kita in Braunschweig-Weststadt soll Betreuungsnot 2030 beenden

In Braunschweig haben Stadtverantwortliche Pläne für eine neue Kita im Stadtteil Weststadt vorgestellt. Die Einrichtung mit dem Namen Kita Unstrutstraße soll den akuten Mangel an Betreuungsplätzen in der Gegend lindern und als Vorbild für künftige Projekte in modularer Bauweise dienen.

Die geplante Kita entsteht an der Unstrutstraße, direkt neben bestehenden Kindertageseinrichtungen. Trägereinrichtung ist der Caritasverband Braunschweig; vorgesehen sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Zudem soll ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum entstehen, der gesunde Ernährung fördert und Kindern soziale Kompetenzen vermittelt.

Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der Stadt: 84 Krippenplätze fehlen, hinzu kommen 63 unbesetzte Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote im Stadtteil liegt deutlich unter den Braunschweiger Zielvorgaben – die neue Kita hat daher Priorität.

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Das mit 10 Millionen Euro veranschlagte Projekt setzt auf serielle Modulbauweise, um die Bauzeit zu verkürzen. Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss am 17. Juni. Bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen, die Eröffnung wäre für 2030 geplant.

Die Kita Unstrutstraße soll die drängende Betreuungslücke in Weststadt schließen. Nach ihrer Fertigstellung bietet sie frühkindliche Bildung und Entlastung für Familien vor Ort. Der modulare Ansatz des Projekts könnte zudem zum Standard für künftige Kita-Neubauten in der gesamten Stadt werden.

Quelle