24 April 2026, 16:26

Markus Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel – und löst Debatten aus

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid vor einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten: "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Markus Söder bringt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel – und löst Debatten aus

Überraschender Vorschlag für Deutschlands nächsten Bundespräsidenten: Markus Söder, Vorsitzender der CSU, hat Ilse Aigner als mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht. Die Idee sorgt innerhalb von CDU und CSU für Diskussionen – während einige Führungskräfte Zustimmung signalisieren, prüfen andere noch ihre Optionen.

Ilse Aigner amtiert derzeit als Präsidentin des bayerischen Landtags und war zuvor Bundeslandwirtschaftsministerin. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, unterstützt den Vorschlag nachdrücklich und bezeichnet Aigner als integrative und bürgernahe Persönlichkeit.

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Die CDU-Spitze zeigte sich hingegen überrascht von dem plötzlichen Vorstoß aus München. Unterdessen hat Annegret Kramp-Karrenbauer, Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung, bereits erste Gespräche über eine mögliche Kandidatur geführt. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, äußerte sich offen für starke Bewerberinnen und Bewerber für das Amt.

Auch andere Namen sind im Gespräch. Bundesfamilienministerin Karin Prien soll Ambitionen auf das Amt haben. Der CDU-Politiker Philipp Amthor befürwortet zwar die Idee einer Präsidentin, betont aber, dass mehrere starke Kandidaten geprüft würden.

CDU und CSU wollen im Laufe des Sommers eine gemeinsame Personalempfehlung für die Präsidentschaft erarbeiten. Der Vorschlag Ilse Aigners hat eine breitere Debatte über die Nachfolge im Bundespräsidialamt ausgelöst. Beide Parteien werden nun mögliche Kandidaten bewerten, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Eine offizielle Empfehlung wird in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle