30 April 2026, 12:29

Mainzer Monatsticket für Studierende bleibt bis 2026 günstig bei 31 Euro

Plakat mit einem Zug auf Schienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das 'The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation' bewirbt.

Mainzer Monatsticket für Studierende bleibt bis 2026 günstig bei 31 Euro

Monatsticket für Studierende in Mainz bleibt bis Ende 2026 bei 31 Euro

Der Preis für das Studenten-Monatsticket in Mainz wird bis Ende 2026 bei 31 Euro bleiben. Eine gemeinsame Vereinbarung zwischen der Stadt, den Mainzer Stadtwerken (MSW) und der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) sichert den aktuellen Preis für die nächsten zweieinhalb Jahre. Vertreter der Stadt begrüßten die Entscheidung als Entlastung für Familien und Studierende gleichermaßen.

Nach dem Schulgesetz von Rheinland-Pfalz haben Schülerinnen und Schüler, die mehr als vier Kilometer von ihrer weiterführenden Schule entfernt wohnen, Anspruch auf eine vollständige Übernahme der Fahrtkosten. Die neue Regelung stellt sicher, dass diese Unterstützung auch über die Sommerferien hinaus fortbesteht und so Planungsunsicherheiten für den täglichen Schulweg beseitigt.

Oberbürgermeister Nino Haase betonte, dass die Preisgarantie Studierenden und ihren Familien finanzielle Stabilität biete. Janina Steinkrüger, Vorsitzende des Aufsichtsrats, bezeichnete den Schritt als ein "starkes Signal für junge Menschen". MVG-Geschäftsführer Florian Wiesemann nannte die Entscheidung eine "ausgezeichnete Nachricht für alle Beteiligten".

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Unklar bleibt jedoch die Zukunft des Studenten-Tickets nach 2027. Die Stadt plant, sich im Laufe dieses Sommers mit Landesbehörden und weiteren Akteuren zusammenzusetzen, um eine dauerhafte Lösung zu erarbeiten. Bis dahin bleibt das Monatsticket für 31 Euro bis Ende 2026 gültig. Über ein langfristiges Finanzierungsmodell soll in den kommenden Monaten verhandelt werden. Die aktuelle Vereinbarung schafft zwar kurzfristige Planungssicherheit, lässt aber Raum für spätere Anpassungen.

Quelle