18 June 2026, 10:16

Mainzer Kunsthalle kämpft ums Überleben – droht das Aus nach 2026?

Zukunft der Kunsthalle Mainz bleibt unklar - Kulturdezernentin Delbasteh: Runde Tisch zur Finanzierung

Mainzer Kunsthalle kämpft ums Überleben – droht das Aus nach 2026?

Ungewisse Zukunft für die Mainzer Kunsthalle: Finanzierung läuft aus

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Die Mainzer Kunsthalle steht vor einer ungewissen Zukunft, da ihre ursprüngliche Förderung bald endet. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat sie sich zu einem zentralen kulturellen Ort im umgestalteten Zollhafen-Viertel entwickelt. Doch nun stellt sich die Frage: Wird sie überleben?

Ihre Geschichte begann im alten Kesselhaus an der Ecke Rheinallee, das die Mainzer Stadtwerke 2006 zu einem Kulturort umbauten – mit dem Ziel, dem neu entstehenden Zollhafen, einem ehemaligen Industriehafen mit Luxuswohnungen, kulturelle Strahlkraft zu verleihen. Doch die Finanzierung der Kunsthalle war von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht: Sie sollte lediglich bis zum Verkauf der Wohnungen fließen und läuft spätestens Ende 2026 aus.

Unter der Leitung von Stefanie Böttcher, die die Institution bis zu ihrem Wechsel nach Kiel Mitte 2024 prägte, entwickelte sich die Kunsthalle zu einem Ort für mutige, interdisziplinäre Ausstellungen und enge Verbindungen zur lokalen Szene. Seit ihrem Abgang ist die Direktorenstelle jedoch unbesetzt.

Die Linke im Mainzer Stadtrat drängt nun auf Klarheit: Wie will die Stadt den Fortbestand der Einrichtung sichern? Kulturdezernent Ata Delbasteh zeigt sich vorsichtig optimistisch. Währenddessen zeigt die aktuelle Ausstellung Werke der Künstlerin Britta Marakatt-Labba.

Mit einer starken Bilanz an innovativen Formaten und regionalen Kooperationen steht die Kunsthalle nun vor dem Förderende – und die Stadt vor einer Entscheidung. Die Rolle der Institution in der Mainzer Kulturszene steht auf dem Spiel.

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