Koblenz steht vor einem historischen Wechsel an der Stadtspitze
Koblenz bekommt im Juli eine neue Oberbürgermeisterin
Dr. Dagmar Kranz wird im Juli das Amt von Ulrike Mohr übernehmen, die die Stadt nach Jahren engagierter Arbeit verlässt. Der Wechsel markiert das Ende einer Ära, die von bedeutenden Erfolgen und Herausforderungen unter Mohrs Führung geprägt war.
Ulrike Mohrs Amtszeit als Oberbürgermeisterin war von der Bewältigung großer Krisen bestimmt: Sie steuerte Koblenz durch die COVID-19-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal und die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Ihr Wirken zeichnete sich durch Hingabe, Leidenschaft und Aufrichtigkeit aus.
Darüber hinaus trieb sie zahlreiche prägende Projekte voran, die das Gesicht der Stadt veränderten. Dazu gehörten die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese und die Eröffnung des Internationalen Lotsenhauses. Weitere Meilensteine waren die Inbetriebnahme der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerther Freibads sowie der Ausbau des Oberwerther Sportparks.
Doch Mohrs Engagement ging über Infrastrukturprojekte hinaus: Sie verbesserte das Betreuungsangebot für Kinder, stärkte die öffentliche Sicherheit, unterstützte Geflüchtete und förderte den sozialen Zusammenhalt. In ihrem Abschiedsstatement betonte sie die Bedeutung einer sachlichen Ausrichtung und eines respektvollen Dialogs.
Oberbürgermeister David Langner würdigte ihre Führungskraft und hob ihre Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Herzlichkeit hervor. Er bezeichnete sie als eine dynamische Persönlichkeit, die tiefe Spuren in der Stadt hinterlassen habe.
Ulrike Mohrs Amtszeit endet mit einem Erbe aus Widerstandsfähigkeit und Fortschritt. Ihre Nachfolgerin, Dr. Dagmar Kranz, wird ihr Amt im Juli antreten – nach Jahren prägender Arbeit, die Koblenz in seiner Entwicklung und als Gemeinschaft entscheidend vorangebracht hat.






