25 May 2026, 04:23

Koblenz kämpft mit Plakaten für mehr Sicherheit beim Radüberholen

Kampagne für mehr Fahrradsicherheit

Koblenz kämpft mit Plakaten für mehr Sicherheit beim Radüberholen

Koblenz startet neue Verkehrssicherheitskampagne für mehr Sicherheit im Radverkehr

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Ab dem 6. Februar 2024 setzt Koblenz eine neue Initiative zur Förderung der Fahrradsicherheit in Gang. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung von Autofahrerinnen und Autofahrern über die korrekten Überholabstände zu Radfahrenden. Ziel der Stadt ist es, Unfälle zu verringern und mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad zu motivieren.

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO), die 2020 novelliert wurde, legt klare Regeln für das Überholen von Radfahrenden fest: Innerorts müssen Kraftfahrzeuge mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Bei Kindern auf dem Fahrrad oder in Fahrradanhängern erhöht sich dieser Mindestabstand auf 2 Meter. Außerorts gilt durchgehend eine Mindestdistanz von 2 Metern.

Eine Studie der Münchner Niederlassung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ergab, dass 63 Prozent der Autofahrenden den vorgeschriebenen 1,5-Meter-Abstand nicht einhielten. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 80 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg geahndet werden. Die zehntägige Kampagne der Stadt setzt auf großflächige Plakate an zehn zentralen Standorten, um die Aufmerksamkeit für das Thema zu schärfen.

Unterstützt wird die Aktion vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Thüringen (AGFK Thüringen), die leicht verständliche Flyer erstellt haben. Diese informieren über die wichtigsten Regeln für Autofahrende und Radfahrende und sind unter koblenz.de/radverkehr abrufbar.

Die Kampagne ist Teil der umfassenden Bemühungen Koblenzs, die Radinfrastruktur sicherer auszubauen. Durch die konsequente Einhaltung der Überholabstände soll die Sicherheit von Radfahrenden erhöht und das Vertrauen in den Radverkehr gestärkt werden. Gleichzeitig trägt die Initiative dazu bei, das Fahrrad als attraktive Verkehrsalternative weiter zu etablieren.

Quelle