28 April 2026, 02:22

Koblenz diskutiert: Wie soziale Medien unsere Gesellschaft verändern

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, mit einem Banner dahinter und einer aufmerksamen Menge davor.

Koblenz diskutiert: Wie soziale Medien unsere Gesellschaft verändern

Neue Veranstaltungsreihe zu offenen Dialogen über soziale Medien und digitale Kultur in Koblenz

Im Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz in Koblenz findet eine neue Reihe offener Dialoge zu sozialen Medien und digitaler Kultur statt. Die Veranstaltungen sollen respektvolle Diskussionen fördern und das Verständnis für unterschiedliche Standpunkte vertiefen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist weder für die Dialoge noch für die begleitende Ausstellung erforderlich.

Die Gesprächsrunden werden von der interaktiven Ausstellung "Alles zu haben" begleitet, die sich mit Desinformation und digitaler Gewalt auseinandersetzt. Die Ausstellung wird am 12. März 2026 am Bahnhofplatz 14 eröffnet und ist bis zum 30. Mai zu sehen.

Die Dialoge folgen dem "Speak & Listen"-Format, das von "Mehr Demokratie e.V." entwickelt wurde. Diese Methode stellt sicher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich viel Redezeit erhalten, Unterbrechungen vermieden werden und jede Perspektive Gehör findet.

Zwei zentrale Diskussionen sind geplant: Am 9. Mai geht es um die Frage "Brauchen wir ein Mindestalter für soziale Medien?" Am 23. Mai steht das Thema "Online-Diskussionen: Meinungsfreiheit oder Cybermobbing?" im Mittelpunkt. Beide Veranstaltungen finden in der Landesbibliothek Rheinland-Pfalz in Koblenz statt.

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Die Initiative bietet einen strukturierten Rahmen für die öffentliche Debatte über drängende digitale Themen. Die Dialoge und die Ausstellung stehen allen ohne Kosten oder Voranmeldung offen. Die Organisatoren hoffen, dass das Format in einer Zeit zunehmender Online-Polarisierung zu konstruktiven Gesprächen beiträgt.

Quelle