Kandern baut Grundschule für 2,066 Millionen Euro um und aus
Kandern treibt Pläne für Sanierung und Erweiterung der Grundschule voran
Die Stadt Kandern hat die Weichen für die Modernisierung und den Ausbau ihrer Grundschule gestellt. Mit gesicherten 1,566 Millionen Euro aus Landesmitteln wird sie in Kürze europaweit Ausschreibungen für Planungsleistungen starten. Im Mittelpunkt des Projekts stehen eine neue Mensa sowie ein flexibles Nachmittagsbetreuungsangebot.
Den Anstoß für das Vorhaben gab eine Elternumfrage im Jahr 2023, die gespaltene Meinungen offenlegte: Fast die Hälfte der Befragten sprach sich für ein Ganztagsschulmodell aus, andere bevorzugten eine Halbtagslösung mit flexibler Nachmittagsbetreuung. Als Kompromiss führt die Stadt ab dem Schuljahr 2026/2027 ein verlässliches Ganztagsangebot ein.
Zusätzlich beantragte Kandern eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich – eine Entscheidung hierzu wird im Sommer erwartet. Zusammen mit den zugesagten Landesmitteln beläuft sich die Gesamtfinanzierung damit auf knapp 2,066 Millionen Euro. Die Eigenbeteiligung der Stadt deckt etwa zehn Prozent der Kosten.
Die Bauarbeiten sollen von Ende 2027 bis Anfang 2029 dauern. Zuvor wird die Stadt ein europaweites Vergabeverfahren für vier spezialisierte Planungsbüros einleiten. Der Stadtrat wird den Beschaffungsprozess am 27. April 2026 beraten.
Mit der neuen Mensa als zentralem Baustein der flexiblen Nachmittagsbetreuung, gesicherter Finanzierung und laufendem Ausschreibungsverfahren strebt Kandern an, das Projekt bis Anfang 2029 abzuschließen. Die modernisierten Räumlichkeiten sollen den wachsenden Bedarf an verlängerten Schulzeiten decken.






