25 March 2026, 12:27

Henkel erhöht Preise trotz sinkender Nachfrage und steigender Kosten

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit begleitendem Text, der die wirtschaftlichen Erholungstrends hervorhebt.

Henkel erhöht Preise trotz sinkender Nachfrage und steigender Kosten

Henkel kämpft mit steigenden Kosten und nachlassender Nachfrage

Der Düsseldorfer Konzern, bekannt für Marken wie Persil und Schwarzkopf, sieht sich mit wachsenden Ausgaben und sinkender Kundennachfrage konfrontiert. Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Absatzmengen – und erwägt dennoch weitere Preiserhöhungen, um die gestiegenen Kosten auszugleichen.

Die globale Nachfrage nach den Kerngeschäftsbereichen Klebetechnologien (Adhesive Technologies) und Schönheitspflege (Beauty Care) ging zu Beginn des Jahres zurück. Der organische Umsatz sank um 2,0 Prozent, während die Absatzvolumina um 4,5 Prozent einbrachen – trotz stabiler Preise. Hintergrund ist, dass Lieferanten und Logistikpartner ihre eigenen Kostensteigerungen an Henkel weitergeben.

Steigende Ölpreise treiben die Ausgaben für Materialien, Lieferketten und Logistik in die Höhe. Zwar ist Henkel nicht direkt von der Krise betroffen, doch der indirekte Druck nimmt zu. Der Vorstandsvorsitzende warnte, dass ein Aufschub von Preisanpassungen die finanzielle Belastung für das Unternehmen nur verschärfen werde.

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2022 erzielte Henkel einen Umsatz von rund 20,5 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit etwa 47.000 Mitarbeiter. Weniger als ein Fünftel der Belegschaft arbeitet in Deutschland. Das Unternehmen setzt nun auf die Stärken seiner Produkte, um höhere Preise zu rechtfertigen – und hofft auf die Markentreue der Kunden zu Marken wie Persil und Schwarzkopf. Der Vorstandsvorsitzende zeigt sich optimistisch, dass die aktuellen Herausforderungen nicht das gesamte Jahr anhalten werden.

Angesichts sinkender Absatzmengen und steigender Kosten steht Henkel unter Druck, die Preise bald anzupassen. Entscheidend wird sein, ob es dem Konzern gelingt, die Kundentreue zu bewahren, während er sich durch die Phase schwächerer Nachfrage und höherer Ausgaben navigiert. Vorerst bleibt der Fokus darauf, Preissstrategien und Marktbedingungen in Einklang zu bringen.

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