07 April 2026, 20:36

Heizölverbrauch in kommunalen Gebäuden steigt – doch CO₂-Bilanz bleibt stabil

Stadtpanorama mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Heizölverbrauch in kommunalen Gebäuden steigt – doch CO₂-Bilanz bleibt stabil

Der jüngste Energiebericht der Stadt zeigt einen Anstieg des Heizölverbrauchs in kommunalen Gebäuden für das Jahr 2024. Die gesamten Energiekosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Millionen Euro. Trotz dieser Entwicklungen blieben der Gesamtstromverbrauch und die CO₂-Emissionen stabil.

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Der Heizölverbrauch in städtischen Liegenschaften kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2024. Dieser Anstieg trieb die Energiekosten in die Höhe: Die Stadt gab 10,7 Millionen Euro aus – nach 9,2 Millionen Euro im Jahr 2023. Gleichzeitig blieb der Erdgasverbrauch mit 50,4 Millionen kWh unverändert, und auch der Stromverbrauch hielt sich bei 13,32 Millionen kWh konstant.

Schulen waren mit 49 Prozent des Gesamtverbrauchs die größten Stromverbraucher. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude zeigte ebenfalls kaum Veränderungen und lag weiterhin bei 16.643 metrischen Tonnen CO₂-Äquivalenten.

Eine kürzliche Modernisierung der Beleuchtung kostete rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Mittel aus einer Bundesrichtlinie zum Klimaschutz stammte. In den vergangenen zwei Jahren hat das städtische Dienstleistungsunternehmen gmmg sein Team erweitert und die Systeme für Energiemonitoring sowie Gebäudeautomation verbessert.

Für die Jahre 2026 bis 2028 plant die Stadt laut Bericht unter anderem die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen.

Die Energiekosten der Stadt stiegen 2024 vor allem aufgrund des höheren Heizölverbrauchs. Während Strom- und Gasverbrauch stabil blieben, sollen zukünftige Projekte durch neue Technologien die Kosten und Emissionen senken. Im nächsten Schritt stehen Heizungsmodernisierungen und der Ausbau erneuerbarer Energien im Fokus.

Quelle