08 April 2026, 08:37

Halles Bürgerparlament fordert mehr Geld für Bildung statt Infrastruktur

Eingang zum Perth Modern School mit einem Schild, Bäumen, Pflanzen, einem Zaun, einem Straßenpfosten, parkenden Autos, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Halles Bürgerparlament fordert mehr Geld für Bildung statt Infrastruktur

Eine kleine, aber vielfältige Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus Halle hat sich kürzlich versammelt, um über die Zukunft der lokalen Bildung zu diskutieren. Die Veranstaltung, organisiert von der Bewegung Neue Generation, sollte einen offenen Austausch fördern und gemeinsame Prioritäten unter Teilnehmenden unterschiedlichen Alters und Hintergrunds herausarbeiten.

Fünfzehn Menschen im Alter von einem bis 66 Jahren nahmen an diesem lokalen "Bürgerparlament" teil. Die Gruppe wurde zufällig ausgewählt, um die demografische Vielfalt Halles widerzuspiegeln. Während der Sitzung forderten die Anwesenden, einen Teil des städtischen Sonderhaushalts für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Bildungsbereich umzulenken.

Nach den Diskussionen sicherte sich Neue Generation ein Gespräch mit Katharina Brederlow, der Halleschen Beauftragten für Bildung und Soziales. Dort präsentierten sie ihre Ergebnisse und Vorschläge direkt.

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Die Bewegung plant nun, ihre Initiative bundesweit auszuweiten. Vom 17. bis 19. April 2026 findet ein digitales "Offenes Bürgerparlament" statt, bei dem es um die Frage gehen wird: "Wie nah sind wir dem Faschismus?" Die Veranstaltung soll einen Raum für ehrliche Debatten schaffen und gemeinsame Werte unter einer breiten Palette von Stimmen aufdecken.

Das lokale Treffen in Halle hat bereits zu einem direkten Austausch mit Stadtvertreterinnen und -vertretern geführt. Der anstehende bundesweite Dialog der Neuen Generation wird ihr Konzept inklusiver Diskussionen weiter auf die Probe stellen. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass das Modell mehr Menschen dazu ermutigt, sich an der Gestaltung öffentlicher Prioritäten zu beteiligen.

Quelle