Gewaltsamer Döner-Imbiss-Überfall in Berlin-Schöneberg mit Messerattacke auf Mitarbeiter
Stilla SagerGewaltsamer Döner-Imbiss-Überfall in Berlin-Schöneberg mit Messerattacke auf Mitarbeiter
Ein Mann wird beschuldigt, in Berlins Bezirk Schöneberg einen Döner-Imbiss überfallen zu haben. Bei dem Vorfall kam es zu Bedrohungen, Gewalt und einer chaotischen Flucht mit gestohlenem Bargeld. Die Polizei ermittelt nun wegen des Angriffs, bei dem ein Mitarbeiter verletzt wurde.
Der Verdächtige betrat das Lokal und verlor an einem Spielautomaten im Inneren eine größere Geldsumme. Als die Angestellten den Laden für die Nacht schließen wollten, forderte er eine Rückerstattung. Die Situation eskalierte daraufhin schnell.
Bewehrt mit einer Gabel bedrohte der Mann die Mitarbeiter, bevor er sich Geld aus der Kasse nahm. Während des Handgemenges griff er zu einem Dönermesser und verletzte einen 23-jährigen Angestellten mit Schnitte an Bein und Arm. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt bei dem Gerangel leichte Verletzungen.
Nach der Tat floh der Täter in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Die Polizei hat bisher keine Angaben zu seiner Identität gemacht oder ob er bereits gefasst wurde.
Die allgemeine Kriminalstatistik für Berlin im Jahr 2025 zeigt einen Rückgang der Gesamtstraftaten um 6,7 % im Vergleich zu 2024, wobei auch die Zahl der Raubdelikte gesunken ist. Spezifische Daten zu Angriffen auf Imbissstände oder Dönerläden in den letzten beiden Jahren liegen jedoch nicht vor.
Bei dem Überfall erlitt ein Mitarbeiter schwere Messverletzungen, ein weiterer wurde leicht verletzt. Die Behörden suchen weiterhin nach dem flüchtigen Täter. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei Beweismaterial vom Tatort auswertet.






