Geisa baut barrierefreies Wohnviertel für ältere Bürger am Steinigt
Geisa entwickelt neues Wohnviertel am Standort Am Steinigt für ältere Bevölkerung
Die thüringische Stadt Geisa erschließt am Standort Am Steinigt ein neues Wohnviertel, um den Bedürfnissen ihrer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Das Projekt reagiert auf eine klare Nachfrage: 92 Prozent der lokalen Babyboomer möchten auch im Alter in der Region bleiben. Die Gemeinde hat bereits damit begonnen, das ehemalige Industriegelände in einen modernen Lebensraum umzuwandeln.
Die Abrissarbeiten auf dem Areal starteten im vergangenen Herbst. Das ebene, gut zugängliche Gelände eignet sich ideal für barrierefreie Wohnungen, die speziell auf ältere Bewohner zugeschnitten sind. Zudem ist die Lage verkehrsgünstig: Ein medizinisches Zentrum, eine Apotheke, Einkaufsmöglichkeiten und ein Pflegeheim befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Der Stadtrat hat einstimmig die Änderungen des Bebauungsplans für das Vorhaben gebilligt. Ein Investor wird die Federführung beim Bau des Viertels übernehmen, das etwa 15 bis 20 altersgerechte Wohneinheiten umfassen soll. Das Projekt richtet sich an verschiedene Altersgruppen und bietet sowohl Seniorenwohnungen als auch Familienmietwohnungen an.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 780.000 Euro. Ein Großteil der Summe – 626.000 Euro – wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.
Das neue Viertel schafft maßgeschneiderten Wohnraum für die ältere Generation in Geisa, berücksichtigt aber auch die Bedürfnisse anderer Altersgruppen. Das Vorhaben deckt lokale Anforderungen ab und nutzt die bestehende Infrastruktur, um einen praktikablen Lebensraum zu gestalten. Finanzierung und Planung sind bereits gesichert, sodass die Fertigstellung gewährleistet ist.






