Freiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum Vorbild für Denkmalschutz und Nachhaltigkeit
Bernd-Dieter RingFreiburgs Knopfhäusle-Viertel wird zum Vorbild für Denkmalschutz und Nachhaltigkeit
Freiburgs historisches Knopfhäusle-Viertel wird umfassend saniert, um sein Erbe aus dem 19. Jahrhundert zu bewahren und gleichzeitig die Energieeffizienz sowie Bezahlbarkeit zu verbessern. Das von der Stadtimmobilien Freiburg GmbH geleitete Projekt hat den Energieverbrauch bereits um 45 Prozent gesenkt und soll 100 modernisierte Wohnungen zu unterdurchschnittlichen Mieten anbieten.
Die Ende des 19. Jahrhunderts für Arbeiter einer örtlichen Knopffabrik errichteten Häuser zählen noch heute zu den bedeutendsten historischen Ensembles Freiburgs. Die Sanierungsarbeiten laufen bereits seit Jahren – die ersten fertiggestellten Wohnungen wurden bereits 2022 und 2023 wieder bezogen.
Wie bei einer Aktualisierung am 27. März 2026 mitgeteilt wurde, ist die dritte Phase, die sich auf die sogenannten Meisterhäuser konzentriert, nahezu abgeschlossen. Die vierte und letzte Etappe soll bis Ende 2026 andauern.
Das Projekt, das Denkmalschutz mit modernen Anforderungen vereint, wurde 2025 mit einem bundesweiten Förderpreis ausgezeichnet. Besonders Wert gelegt wurde darauf, den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu wahren – etwa durch Angebote an ehemalige Bewohner, in ihre sanierten Wohnungen zurückzukehren.
Nach Abschluss der Arbeiten wird das Knopfhäusle rund 100 energieeffiziente Wohnungen bieten, deren Mieten deutlich unter dem Freiburger Durchschnitt liegen. Die Initiative hat den Energieverbrauch bereits fast halbiert und beweist damit, dass Denkmalschutz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.






