Rekordgewinn für die Frankfurter Volksbank - Frankfurter Volksbank rutscht ab, feiert aber Rekordgewinn 2025
Die Frankfurter Volksbank Rhein/Main ist bei den größten genossenschaftlichen Banken Deutschlands nach Bilanzsumme vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht. Der Rückgang erfolgte 2024, nachdem die Berliner Volksbank sie überholt hatte – bedingt durch die Übernahme der ABK Allgemeine Beamten Bank. Trotz dieses Rückschlags verzeichnete das Frankfurter Institut im Jahr 2025 ein kräftiges Wachstum und einen Rekordgewinn.
Die Bilanzsumme der Bank sank bis Ende 2025 auf 19,7 Milliarden Euro, womit sie hinter der Berliner Volksbank (20,1 Milliarden Euro) zurückblieb. Dieser Wechsel ergab sich nach der Übernahme der ABK Allgemeine Beamten Bank durch die Berliner Volksbank im Jahr 2024.
Die Frankfurter Volksbank behielt jedoch eine starke Position in der Region Frankfurt/Rhein-Main. Sie baute ihre Kundenbasis bei Privat- und Firmenkunden aus und erzielte 2025 einen Anstieg des Jahresüberschusses um 29 Prozent. Zudem verbuchte die Bank in diesem Jahr einen Rekordgewinn von 118,8 Millionen Euro.
Zu diesem Erfolg trugen bereits die finanziellen Verbesserungen des Vorjahres 2024 bei: Sowohl die Zinsüberschüsse als auch die Provisionserträge stiegen, während die Steuerlast aufgrund des Wegfalls von grunderwerbsteuerpflichtigen Fusionen sank. Zudem stärkten höhere Bewertungen im Wertpapierbereich die finanzielle Performance der Bank.
Wachstum ist für die Frankfurter Volksbank seit Langem eine zentrale Strategie. Seit 1990 hat sie 22 Fusionen vollzogen und ihre Präsenz in der Rhein-Main-Region kontinuierlich ausgebaut.
Obwohl sie nicht mehr die größte Genossenschaftsbank Deutschlands ist, bleibt die Frankfurter Volksbank eine Schlüsselinstitution in ihrer Heimatregion. Ihr Gewinnwachstum, die Kundenexpansion und strategische Zusammenschlüsse haben ihre finanzielle Position gestärkt. Die Ergebnisse für 2025 zeigen einen Anstieg des Jahresgewinns um 33 Prozent – ein klares Zeichen für ihre gefestigte Marktstellung.