Extrem überladener Lkw auf A1 bei Osnabrück gestoppt – 100 % zu schwer
Antonio KlotzExtrem überladener Lkw auf A1 bei Osnabrück gestoppt – 100 % zu schwer
Schwer überladener Sattelzug auf A1 bei Osnabrück gestoppt
Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A1 in der Nähe von Osnabrück haben Polizeibeamte einen extrem überladenen Sattelauflieger angehalten. Das Fahrzeug transportierte eine riesige Kabeltrommel mit aufgewickeltem Stahldraht und überschritt das zulässige Gesamtgewicht um mehr als das Doppelte.
Die Überprüfung erfolgte am Rasthof Dammer Berge West, wo die Beamten gezielt Schwerlast- und Großraumtransporte kontrollierten. Der Lkw, der von Dänemark in die Niederlande unterwegs war, fiel sofort wegen Verdachts auf Überladung auf.
Messungen bestätigten ein Gesamtgewicht des Fahrzeugs von 77,7 Tonnen – und damit deutlich über der erlaubten Grenze von 37,7 Tonnen, was einer Überlastung von 100 Prozent entspricht. Auch die Achslasten lagen erheblich über den gesetzlichen Vorgaben, weshalb die Behörden die Weiterfahrt sofort untersagten.
Polizeisprecher Lars Plogmann wies auf die erheblichen Gefahren hin, die von solchen Verstößen ausgehen. Er kündigte an, dass künftig strengere Kontrollen durchgeführt werden, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Das Transportunternehmen muss nun ein Bußgeld von 785 Euro zahlen, während der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 785 Euro hinterlegen musste. Zudem wurde eine Vermögensabschöpfung von über 4.300 Euro verhängt.
Bevor der Lkw seine Fahrt fortsetzen durfte, musste ein Ersatzfahrzeug organisiert werden, um die übermäßige Ladung sicher umzuverteilen. Der Sattelauflieger bleibt bis zur Einhaltung der Gewichtsbestimmungen von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Das Unternehmen und der Fahrer müssen die Strafen tragen, und die Behörden haben angekündigt, künftig noch konsequenter gegen überladene Transporte vorzugehen.






