20 June 2026, 20:17

EU führt digitalen Identitätsnachweis 2027 ein – was Nutzer wissen müssen

Identifizieren, überwachen, kontrollieren: Die EU plant die digitale Identität

EU führt digitalen Identitätsnachweis 2027 ein – was Nutzer wissen müssen

Die EU entwickelt ein neues digitales Identitätssystem namens EU-Digitaler-Identitätsnachweis (EU Digital Identity Wallet). Damit sollen Nutzerinnen und Nutzer ihre Identität sowohl online als auch offline nachweisen können. Erste Testläufe laufen bereits vor dem geplanten Start im Januar 2027.

Mit dem EU-Digitalen-Identitätsnachweis lassen sich wichtige Dokumente digital speichern und verwalten. Gleichzeitig behalten die Bürgerinnen und Bürger die Kontrolle über ihre persönlichen Daten. Das System basiert auf gemeinsamen Standards und ist mit bestehenden elektronischen Identifizierungssystemen verknüpft.

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Die Bundesdruckerei baut das Backend für die Ausstellung der benötigten Personenidentifikationsdaten auf. Eine erste Version einer Altersverifikations-App wurde kurz nach ihrer Vorstellung durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gehackt. Künftige Versionen des digitalen Nachweises sollen ähnliche Funktionen enthalten.

Die Nutzung des Systems bleibt zunächst freiwillig. Parallel treibt die EU Pläne für Chatkontrollen voran, die Kritiker als potenzielle Gefahr für die Verschlüsselung sehen.

Der Start des EU-Digitalen-Identitätsnachweises ist für Januar 2027 vorgesehen. Er soll eine standardisierte Methode zur Identitätsprüfung in der gesamten EU bieten. Vorbereitende Tests und die Entwicklung der technischen Infrastruktur laufen bereits, um die Einführung zu unterstützen.

Quelle