DUH fordert Tempolimits und autofreie Sonntage für weniger Spritverbrauch
Stilla SagerDUH fordert Tempolimits und autofreie Sonntage für weniger Spritverbrauch
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert flächendeckende Tempolimits, um den Spritverbrauch zu senken. Zu ihren Vorschlägen gehören ein Tempo-100-Limit auf Autobahnen und Tempo 80 auf Landstraßen. Die Organisation argumentiert, dass diese Maßnahmen jährlich Milliarden Liter Kraftstoff einsparen würden – und das ohne hohe Kosten oder Verzögerungen.
Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen könnte nach Angaben der DUH bis zu 4,7 Milliarden Liter Benzin und Diesel pro Jahr sparen. Die Umweltorganisation betont, dass solche Beschränkungen einfach umzusetzen wären und langwierige Diskussionen über Ausnahmen vermeiden würden.
Neben den Tempolimits schlägt die DUH einen autofreien Sonntag vor. An einem solchen Tag würden die Straßen vorübergehend frei sein, was Lärm und Abgase reduzieren würde. Bürger könnten dann auf Autobahnen spazieren, Rad fahren oder sogar Inline-Skates nutzen – Erlebnisse, die im Alltag kaum möglich sind.
Allerdings räumt die DUH ein, dass ein autofreier Sonntag vor allem symbolischen Charakter hätte. Zwar würde er die Aufmerksamkeit auf die Belastungen durch den Verkehr in den Städten lenken, doch die Kraftstoffeinsparungen fielen im Vergleich zu dauerhaften Tempolimits deutlich geringer aus.
Ziel der Vorschläge ist es, den Spritverbrauch durch einfache und kostengünstige Maßnahmen zu verringern. Tempolimits ließen sich schnell einführen, während ein autofreier Sonntag zumindest eine kurze, aber sichtbare Atempause vom Verkehr bieten würde. Im Fokus stehen jedoch langfristige Einsparungen – nicht einmalige symbolische Aktionen.






