Drei Wanderunfälle in 48 Stunden: Bergretter bei Freiburg im Daueralarm
Antonio KlotzDrei Wanderunfälle in 48 Stunden: Bergretter bei Freiburg im Daueralarm
Bergrettungsteams bei Freiburg hatten ein arbeitsreiches Wochenende – mehrere Wanderunfälle in kurzer Folge
Am vergangenen Wochenende, dem 25. und 26. April 2026, waren Bergrettungskräfte in der Region Freiburg gleich mehrmals im Einsatz: Innerhalb von zwei Tagen kam es zu drei separaten Vorfällen mit verletzten Wanderern, die schnelle Hilfe erforderten.
Der erste Alarm ging am Samstag, dem 25. April, bei der Bergwacht-Ortsgruppe Notschrei ein. Ein Wanderer war auf dem Schauinsland abgestürzt; über das Ausmaß seiner Verletzungen lagen zunächst keine genauen Angaben vor.
Nur einen Tag später rutschte eine Wanderin auf einem schmalen Pfad in der Nähe der Gfällfelsen bei Oberried ab. Sie rutschte mehrere Meter einen steilen Hang hinab, bevor die Retter sie erreichten. Die Bergwacht leistete vor Ort Erste Hilfe und forderte einen Rettungshubschrauber an, der die Verletzte aus dem unwegsamen Gelände bergen musste. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin und erforderte den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer.
Noch am selben Sonntag wurde das Freiburger Bergrettungsteam zum Schlossberg gerufen, nachdem ein 65-jähriger Mann gestürzt war. Der Mann klagte nach dem Sturz über gesundheitliche Probleme und wurde von den Rettungskräften medizinisch versorgt. Zur Stabilisierung wurde er auf einer Vakuummatratze gelagert und zum Kanonenplatz gebracht, wo ein Rettungswagen ihn zur weiteren Behandlung abtransportierte.
Bei allen drei Einsätzen reagierten die örtlichen Bergrettungsteams zügig. Die verletzten Wanderer wurden stabilisiert und zur medizinischen Versorgung gebracht. Die ehrenamtlichen Retter spielten dabei eine entscheidende Rolle – ein Wochenende, das den Einsatzkräften alles abverlangte.






