Die Linke wächst: Jünger, weiblicher und mit Rekordmitgliedern
Die Linke verzeichnet einen deutlichen Mitgliederschub. Laut aktuellen Angaben zählt die Partei nun 126.379 Mitglieder. Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner bezeichnete die Gruppe als „größer, jünger und weiblicher als je zuvor“.
Ende 2024 hatte die Linke noch rund 123.000 Mitglieder. Dies bedeutete einen starken Anstieg gegenüber den 50.800 Mitgliedern in den Jahren 2024 und 2025 – die Zahlen hatten sich damit mehr als verdoppelt. Seitdem hat sich das Wachstum jedoch verlangsamt.
2024 lag das Durchschnittsalter der Mitglieder bei 45 Jahren, der Frauenanteil betrug 40 Prozent. Mittlerweile ist das Durchschnittsalter auf unter 39 Jahre gesunken – der niedrigste Wert unter allen deutschen Parteien. Fast 45 Prozent der Mitglieder sind Frauen.
Schwerdtner plant, die neuen Mitglieder stärker in die Gestaltung der Zukunft der Partei einzubinden. Zudem will sie die Schulungsprogramme ausbauen. Bis 2027 strebt die Partei die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms an.
Mit 126.379 Mitgliedern verfügt die Linke über eine jüngere und geschlechtergerechtere Basis, die die jüngsten Veränderungen widerspiegelt. Die Partei bereitet sich nun auf eine neue Phase mit aktualisierten politischen Positionen und breiterer Beteiligung vor.






