Braunschweigs Unternehmen kämpfen mit Folgen der Dauerbaustellen – Stadt reagiert mit Reformen
Bernd-Dieter RingBraunschweigs Unternehmen kämpfen mit Folgen der Dauerbaustellen – Stadt reagiert mit Reformen
Lokale Unternehmen in Braunschweig leiden unter langwierigen Bauarbeiten
Die anhaltenden Bauarbeiten an wichtigen Straßen in Braunschweig setzen lokale Unternehmen stark unter Druck. Durch die Behinderungen ging das Fußgängeraufkommen zurück, Parkplätze fielen weg, und Zufahrtswege wurden blockiert. Ein jüngst beschlossener Änderungsantrag des Stadtrats soll die Probleme nun mit verbesserten Unterstützungsmaßnahmen angehen.
Die BIBS-Fraktion und Robert Glogowski hatten ursprünglich einen Antrag eingebracht, um den städtischen Baustellenfonds wieder einzuführen. Während der Ratssitzung setzte sich Glogowski vehement für dessen Rückkehr ein.
Kurz vor der Abstimmung brachten SPD, CDU und Grüne jedoch einen letzten Minutenänderungsantrag ein. Dieser ersetzte den ursprünglichen Vorschlag und wurde mit Mehrheit angenommen. Die Änderung verpflichtet die Stadt, frühere Hilfsmaßnahmen zu bewerten und klarere, transparente Kriterien für finanzielle sowie nicht-finanzielle Unterstützung zu entwickeln.
Kritiker wie Stefan Wirtz (AfD) bemängelten, dass das Verfahren zu langsam voranschreite. Die Ergebnisse der Prüfung sollen den Ausschüssen des Rates vor den Haushaltsberatungen für 2027/2028 vorgelegt werden.
Der beschlossene Änderungsantrag reformiert die Art und Weise, wie Braunschweig von Langzeitbaustellen betroffene Unternehmen unterstützt. Er führt neue Instrumente und Kriterien ein, um die Hilfen zu verbessern. Die Ergebnisse werden die künftigen Förderentscheidungen im nächsten Haushaltszyklus prägen.
