17 March 2026, 16:31

Augsburgs neues Römermuseum soll 2033 das antike Erbe zurückbringen

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Augsburg, Deutschland, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt und von Text begleitet wird, der weitere Informationen liefert.

Grüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für das Römermuseum in Augsburg bereit - Augsburgs neues Römermuseum soll 2033 das antike Erbe zurückbringen

Augsburg plant neues Römermuseum – Eröffnung für Mitte 2033 vorgesehen

Augsburg treibt die Pläne für ein neues Römermuseum voran, das voraussichtlich Mitte 2033 seine Türen öffnen soll. Das mit einer Förderzusage von 30 Millionen Euro aus München unterstützte Projekt wird das ehemalige Gefängnisgelände in der Karmelitengasse in ein modernes Kulturzentrum verwandeln. Damit will die Stadt ihr reiches römisches Erbe wiederbeleben, nachdem das letzte Museum 2012 wegen baulicher Mängel schließen musste.

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Augsburg zählt zu den bedeutendsten römischen Siedlungen nördlich der Alpen und wurde vor über 2.000 Jahren von Kaiser Augustus gegründet. Das neue Museum ersetzt die bisherige Ausstellung in der Dominikanerkirche und setzt statt auf statische Präsentationen auf einen interaktiven, wissenschaftlich fundierten Ansatz. Im Mittelpunkt stehen die Bewahrung, Restaurierung und Präsentation des römischen Erbes der Stadt – abgestimmt auf die archäologische Landesausstellung Römerwelten, die 2029 stattfinden soll.

Die bayerische Landesregierung hat sich verpflichtet, die Hälfte der geschätzten 60 Millionen Euro zu übernehmen. Das Museum entsteht auf landeseigenem Gelände, dem ehemaligen Gefängniskomplex in der Karmelitengasse, dessen Nutzung der Stadtrat im Dezember 2025 für das Projekt bewilligt hatte. Die endgültige Freigabe durch den Rat steht zwar noch aus, doch die finanzielle Unterstützung aus München bringt das Vorhaben nun greifbar näher.

Eng kooperieren wird das Museum mit der Landesausstellung Römisches Bayern, die von der Archäologischen Staatsammlung München kuratiert wird. Sein Konzept setzt auf zeitgemäße Vermittlung und verbindet Forschung, Baugestaltung und öffentliche Teilhabe, um Augsburgs römische Geschichte lebendig erfahrbar zu machen.

Bei einer Genehmigung würde das Museum eine lange Wartezeit beenden, die mit der Schließung der letzten römischen Ausstellung vor über einem Jahrzehnt begann. Die Fertigstellung bis 2033 schafft einen dauerhaften Ort für Augsburgs antike Schätze und festigt die Verbindung zu Bayerns römischem Kulturerbe. Nun wartet die Stadt auf den endgültigen Beschluss des Stadtrats, um mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

Quelle