Arbeitsgruppe kämpft gegen steigende Lebensmittelpreise durch die Iran-Krise
Stilla SagerArbeitsgruppe kämpft gegen steigende Lebensmittelpreise durch die Iran-Krise
Eine überparteiliche Arbeitsgruppe weitet ihren Fokus aus, um die steigenden Lebensmittelpreise in Zusammenhang mit der Iran-Krise zu bekämpfen. Bisher hatte sich die Gruppe ausschließlich mit den allgemeinen wirtschaftlichen Folgen des Konflikts beschäftigt. Bei ihrem dritten Treffen am Freitag stehen nun erstmals Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung auf der Tagesordnung.
Der Bundestag hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, um die Spritpreise zu stabilisieren, indem Tankstellen auf eine tägliche Preisanpassung um 12 Uhr mittags beschränkt wurden. Jetzt richtet die Arbeitsgruppe ihren Blick auf die Supermarktregale, da die Lebensmittelkosten weiter steigen.
Die SPD drängt auf Soforthilfen, um Grundnahrungsmittel bezahlbar zu halten. Parteivertreter argumentieren, dass die durch die eskalierende Iran-Krise getriebenen Preiserhöhungen die Haushalte stark belasten. Um das Problem anzugehen, wird die Arbeitsgruppe zentrale Akteure entlang der gesamten Lebensmittelkette zusammenbringen.
An den Gesprächen nehmen Vertreter des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Raiffeisenverbandes sowie der Lebensmitteleinzelhandel teil. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband wird mitwirken, um die Interessen der Verbraucher einzubringen. Ziel der erweiterten Diskussionen ist es, Wege zu finden, den Preisdruck auf Lebensmittel zu verringern. Mit Input von Landwirten, Händlern und Verbraucherorganisationen wird die Arbeitsgruppe analysieren, wie sich die Iran-Krise auf die Supermarktpreise auswirkt. Nach dem Freitagstermin wird mit einer klareren Vorstellung möglicher Lösungsansätze gerechnet.






