08 April 2026, 02:21

22-Jähriger fährt mit ungesichertem Kind auf dem Schoß – und ohne Führerschein

Ein Kind sitzt in einem Laufgänger auf der Straße.

22-Jähriger fährt mit ungesichertem Kind auf dem Schoß – und ohne Führerschein

Ein 22-jähriger Autofahrer ist nach einer Polizeikontrolle auf der A8 bei Unterhaching in der Nähe von München angeklagt worden. Bei der Verkehrskontrolle entdeckten Beamte einen vierjährigen Jungen, der ungesichert auf dem Schoß des Fahrers saß.

Die Polizeikontrolle erfolgte, nachdem die Beamten ein auffälliges Fahrverhalten des Mannes bemerkt hatten. Als sie das Fahrzeug überprüften, fanden sie das Kind ohne jede Sicherung auf dem Schoß des Fahrers. Ein Kindersitz war zwar im Auto vorhanden, lag jedoch im Kofferraum und wurde nicht genutzt.

Der Fahrer hatte eine Zigarette im Mund und besaß keinen gültigen Führerschein. Auf Nachfrage präsentierte er den Beamten ein gefälschtes Dokument. Berichten zufolge versuchte das Kind, sich mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden, bevor die Polizei eingriff.

Die Behörden haben den Mann nun wegen mehrerer Straftaten angeklagt, darunter Urkundenfälschung, Fahren ohne Führerschein und die mangelnde Sicherung des Kindes. Zudem wurde der Jugendhilfedienst über den Vorfall informiert.

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Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen für sein Verhalten. Die Anklagepunkte umfassen sowohl Verkehrsverstöße als auch schwerwiegendere Delikte wie Urkundenfälschung. Der Fall wurde an den Jugendhilfedienst zur weiteren Prüfung übergeben.

Quelle