20 Jahre Vierer-Netzwerk: Wie regionale Partnerschaften Europa verbinden
Antonio Klotz20 Jahre Vierer-Netzwerk: Wie regionale Partnerschaften Europa verbinden
Das Vierer-Netzwerk feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Am 21. Mai 2003 in Mainz gegründet, vereint die Partnerschaft Rheinland-Pfalz, Burgund, die Woiwodschaft Oppeln und Mittelböhmen. Mit Veranstaltungen in Dijon und Besançon wird das Jubiläum begangen – unter den Gästen ist auch die Landtagsvizpräsidentin Astrid Schmitt.
Das Netzwerk wurde ins Leben gerufen, um das „alte Europa“ durch konkrete Projekte mit seinen östlichen Nachbarn zu verbinden. Mittlerweile gilt es als Vorbild für regionale Zusammenarbeit, mit starkem bürgerlichem Engagement in Mainz und Dijon.
Ein zentrales Anliegen bleibt die demokratische Bildung – besonders angesichts des Erstarkens nationaler Bewegungen in Teilen der EU. Schmitt betonte, wie wichtig es sei, dass junge Menschen sich begegnen und austauschen, um Vorurteile abzubauen und Respekt zu fördern. Gerade in schwierigen Zeiten seien grenzüberschreitende Freundschaft und Zusammenarbeit unverzichtbar.
Zu den bedeutendsten Erfolgen zählt das deutsch-französische Schülerparlament. 2018 fasste Rheinland-Pfalz seine bisherigen Partnerschaftsgruppen zur Vereinigung Rheinland-Pfalz/4-Netzwerk-Partnerschaft zusammen. Der Landtag empfing zudem Überlebende von Lidice, um das historische Bewusstsein für den Zweiten Weltkrieg zu vertiefen.
Die Jubiläumsveranstaltungen in Dijon und Besançon würdigen zwei Jahrzehnte der Zusammenarbeit. Das Netzwerk fördert weiterhin Dialog, Bildung und gemeinsame Projekte zwischen den Regionen. Seine lokale Verankerung und Jugendinitiativen bleiben der Schlüssel zu seiner nachhaltigen Wirkung.






