Zita Club eröffnet in Spandaus Zitadelle: Nachtleben trifft auf 500 Jahre Geschichte
Bernd-Dieter RingZita Club eröffnet in Spandaus Zitadelle: Nachtleben trifft auf 500 Jahre Geschichte
Neuer Nachtlife-Spot in der historischen Zitadelle Spandau eröffnet
In der Berliner Zitadelle Spandau hat ein neuer Nachtclub seine Pforten geöffnet: Der Zita Club empfängt Gäste seit Kurzem in der Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert und bietet an Freitagen und Samstagen Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden. Der Eintritt kostet 10 Euro, die Tür öffnet ab 22 Uhr.
Den Auftakt bildete am Freitag, dem 13. Oktober, die erste Veranstaltung unter dem Motto "Ibiza Vibes". Hinter dem Club steht André Krüger, dessen Firma Channel Music bereits Großveranstaltungen organisiert. Der Zita Club verbindet modernes Nachtleben mit dem historischen Flair der Zitadelle, die einst als Militärstützpunkt, Sitz der Kaiserlichen Kriegsschatzkammer und sogar als Chemiewaffenlabor in der NS-Zeit diente, bevor sie 1948 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Für das kommende Jahr plant der Club eine Erweiterung: Ein Freiluftbereich soll in den wärmeren Monaten hinzukommen. Regelmäßig werden an Samstagen die "Spandauer Nächte" stattfinden – mit urbanen Beats und klassischen Hits. Das Programm spiegelt den Anspruch wider, ein breites Musikpublikum anzusprechen und dabei den einzigartigen historischen Rahmen zu bewahren.
Der Zita Club ist damit einer der ungewöhnlichsten Nachtlife-Standorte Berlins. Mit einer Eintrittsgebühr von 10 Euro und langen Öffnungszeiten bietet er Wochenendbesuchern eine neue Option. Bereits für 2024 sind Erweiterungen geplant – der Club könnte so zu einem festen Bestandteil der Berliner Nachtkultur werden.






