Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: 3.000 Wohnungen und ein radikaler Wandel stehen bevor
Stilla SagerZanders-Gelände in Bergisch Gladbach: 3.000 Wohnungen und ein radikaler Wandel stehen bevor
Große Veränderungen für das Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze geplant
In Kürze geht die neue Website zanders.de online – sie wird künftig die zentrale Anlaufstelle für aktuelle Informationen zum Projekt sein. Unterdessen gibt es einen Wechsel an der Spitze der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG), die seit 16 Monaten unter der Führung von Oliver Brügge stand.
Oliver Brügge hat kürzlich seinen Posten als Geschäftsführer der ZEG aufgegeben. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seinen Einsatz bei der Gründung des Unternehmens und der Ausrichtung der ersten strategischen Schritte. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Die Pläne für die Entwicklung des Zanders-Areals schreiten derweil voran: Wichtige Abstimmungen stehen bevor. Am 30. April befasst sich der Stadtplanungsausschuss mit dem Vorhaben, gefolgt von einer Entscheidung des Stadtrats am 12. Mai. Bei einer Zustimmung könnten noch in diesem Jahr erste Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden beginnen, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen.
Die Erschließung des Gebiets wird zudem durch die Eröffnung des Bahnparks am 9. Mai verbessert. Die neue Freizeitfläche soll vor allem junge Menschen anziehen. Zudem hat ein potenzieller Investor großes Interesse an einem gemischten Projekt aus Gewerbe und Gastronomie signalisiert – ein weiterer Impuls für die Aufwertung des Standorts.
Langfristig ist eine Mischung aus eigentümergeführten Boutiquen und einem größeren Lebensmittelmarkt vorgesehen. Diese Ergänzungen sollen das geplante Wachstum an Wohnraum und Arbeitsplätzen sinnvoll abrunden.
Das Zanders-Projekt nimmt weiter Gestalt an: mit personellen Wechseln, anstehenden Beschlüssen und neuen Infrastrukturprojekten am Horizont. Die Website zanders.de wird Anwohnern und Investoren künftig aktuelle Entwicklungen begleiten – von den Abrissarbeiten bis zum Fortschritt der Neubebauung in den kommenden Jahren.






