31 March 2026, 20:22

Wolf beißt Frau in Hamburg – erster Angriff seit Rückkehr der Wölfe

Schwarze und weiße Illustration einer Frau, die neben einem Wolf durch eine Waldlandschaft mit Hügeln und Himmel läuft, mit der Beschriftung "Der Wolf und die Frau" unten.

Wolf beißt Frau in Hamburg – erster Angriff seit Rückkehr der Wölfe

Wolf greift Frau in Hamburg-Altona an – erste Attacke dieser Art seit Rückkehr der Wölfe

Ein Wolf hat in Hamburg-Altona eine Frau angegriffen und gebissen, nachdem diese versucht hatte, das Tier aus einem Durchgang mit automatischen Türen zu befreien. Es handelt sich um den ersten dokumentierten Vorfall dieser Art in Deutschland, seit Wölfe um 1998 wiederangesiedelt wurden. Nun wird diskutiert, wie mit dem Tier umgegangen werden soll.

Der Wolf konnte ohne Betäubung gefangen und in die Wildtierstation Klövensteen im Stadtteil Rissen gebracht werden. Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbands (DJV), schlägt zwei Optionen vor: Entweder das Tier zu euthanasieren oder es mit einem Peilsender auszustatten, um seine Bewegungen zu überwachen.

Dammann-Tamke argumentierte, dass eine dauerhafte Haltung eines Wildtiers in Gefangenschaft tierschutztechnische Bedenken aufwerfe. Er verwies dabei auf einen Fall aus dem Jahr 2016, bei dem ein Wolf namens Kurti getötet wurde, obwohl dieser weniger aggressives Verhalten gezeigt hatte als im aktuellen Vorfall.

Bisher wurde in Deutschland noch nie ein Wolf offiziell als gefährlich eingestuft und aufgrund von Begegnungen mit Menschen getötet. Dennoch betonte Dammann-Tamke, dass Wölfe lernen müssten, Menschen auszuweichen. Er schlug vor, dass die Entnahme einzelner Tiere das Verhalten des gesamten Rudels beeinflussen und so künftige Konflikte verhindern könnte.

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Sein übergeordnetes Ziel ist es, ein friedliches Zusammenleben von Menschen, Wölfen und Weidetieren im ganzen Land zu gewährleisten.

Der Vorfall in Hamburg-Altona ist der erste seiner Art seit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland. Sollte der Wolf freigelassen werden, wird er voraussichtlich mit einem Sender ausgestattet. Die Behörden werden über sein Schicksal anhand von Tierschutzrichtlinien und öffentlichen Sicherheitsaspekten entscheiden.

Quelle