Wohnbau Mainz setzt auf Stecker-Solaranlagen für Balkone und senkt Mietkosten
Bert HenschelWohnbau Mainz setzt auf Stecker-Solaranlagen für Balkone und senkt Mietkosten
Mainzer Wohnungsbaugesellschaft Wohnbau Mainz erweitert Test mit Stecker-Solar-Balkonanlagen
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wohnbau Mainz weitet ihren Pilotversuch mit Stecker-Solargeräten für Balkone aus. Zu den beiden bereits installierten Anlagen kommen nun fünf weitere hinzu – damit können noch mehr Mieter:innen ihren eigenen Strom erzeugen. Das Projekt soll nicht nur die Energiekosten und CO₂-Emissionen senken, sondern auch wertvolle Daten für künftige Wohnprojekte liefern.
Bewerbungen ab sofort möglich Interessierte Mieter:innen können sich ab sofort bewerben, sofern ihre Wohnungen die technischen und baulichen Voraussetzungen erfüllen. Wohnbau Mainz übernimmt sämtliche Kosten für Installation, Betrieb und Wartung – für die Teilnehmer:innen entsteht keinerlei finanzielle Belastung.
Daten für Forschung und Praxis Die ausgewählten Haushalte verpflichten sich, ihre Stromverbrauchsdaten zu teilen und für mindestens zwei Jahre Wi-Fi-Zugang bereitzustellen. Alle erhobenen Informationen bleiben anonym und werden ausschließlich für wissenschaftliche und technische Analysen genutzt.
Wandel in der Unternehmenspolitik Mit dem erweiterten Test ändert Wohnbau Mainz seine bisher skeptische Haltung gegenüber Balkon-Solarmodulen. Durch die großangelegte Erprobung erhofft sich das Unternehmen praxisnahe Erkenntnisse, die zukünftige Mietwohnprojekte prägen könnten.
Sieben Anlagen im Einsatz – Vorbild für bundesweite Lösungen? Insgesamt werden im Rahmen des Pilotprojekts sieben Stecker-Solaranlagen in Wohnbau-Mainz-Immobilien genutzt. Die beteiligten Mieter:innen profitieren von geringeren Stromkosten und einem kleineren CO₂-Fußabdruck. Die Ergebnisse des Vorhabens könnten die flächendeckende Einführung ähnlicher Systeme im bundesweiten Mietwohnungsbau vorantreiben.






