07 May 2026, 14:26

Wie Bürger sich gegen AfD-Einfluss in Ostdeutschland behaupten

Eine Wand mit Graffiti, das "Freiheit und Demokratie" in fetten schwarzen Buchstaben liest, ein Geländer unten und ein Gebäude mit Fenstern im Hintergrund.

Wie Bürger sich gegen AfD-Einfluss in Ostdeutschland behaupten

„Mauerecho – Ost trifft West“: Wie man sich im Alltag gegen antidemokratische Einflüsse stellt

In einer aktuellen Live-Folge des Podcasts Mauerecho – Ost trifft West ging es um die Herausforderungen, sich im Alltag gegen antidemokratische Tendenzen zur Wehr zu setzen. Frank Kliem und Katja Dietrich berichteten von ihren Erfahrungen in Regionen, in denen die rechtspopulistische AfD besonders starken Rückhalt genießt. Im Mittelpunkt der Diskussion standen konkrete Wege, um lokale Einrichtungen vor ideologischem Druck zu schützen.

Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, waren zu Gast in der Sondersendung, um über zivilgesellschaftliches Engagement in von der AfD dominierten Gebieten zu sprechen. Sie schilderten, wie freiwillige Feuerwehren und Stadträte sich gegen Versuche der Partei wehren, die Meinungsfreiheit einzuschränken und politische Gegner zu diffamieren.

Der AfD-Landesvorsitzende konterte mit Kritik an Kliems Forderung, die Partei auszuschließen, und verglich dies mit einem dystopischen Szenario aus George Orwells 1984. Trotz solcher Gegenwehr betonte der Podcast die Notwendigkeit differenzierter Debatten, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

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Mauerecho, produziert von der Panter-Stiftung, erscheint alle zwei Wochen donnerstags auf der eigenen Website sowie auf den gängigen Plattformen. Die nächste reguläre Folge, die sich mit den Themen Arbeit und Wirtschaft befasst, ist für den 14. Mai geplant. Neu im Team ist Sebastian Jautschus, der fortan als Toningenieur für die Sendung verantwortlich zeichnet.

Die Episode stellte praktische Strategien vor, um antidemokratischen Kräften auf lokaler Ebene entgegenzutreten. Durch offene Gespräche will der Podcast seinen Hörerinnen und Hörern helfen, politische Spannungen zu bewältigen, ohne demokratische Werte aufzugeben. Künftige Folgen werden sich weiter mit sozialen und wirtschaftlichen Fragen in Ostdeutschland auseinandersetzen.

Quelle