Waldkirch plant Bürgerzentrum im Josefshaus – und spart Millionen
Bernd-Dieter RingWaldkirch plant Bürgerzentrum im Josefshaus – und spart Millionen
Waldkirch treibt Pläne voran, das Josefshaus zu einem neuen Bürgerzentrum umzugestalten. Die Stadt hat das Gebäude von der katholischen Kirchengemeinde erworben und wird in Kürze öffentliche Bürgerbefragungen zur künftigen Nutzung einberufen. Mit dem Projekt soll das veraltete Gemeinschaftszentrum ersetzt und gleichzeitig teure Schulerweiterungen vermieden werden.
Die Stadt ist nun offiziell Eigentümerin des Josefshauses, nachdem sie es von der örtlichen Pfarrgemeinde gekauft hat. Ab dem 1. Juli 2026 steht das Gebäude für Umbaumaßnahmen zur Verfügung. Um die weitere Entwicklung zu gestalten, findet am 11. Mai 2026 eine erste öffentliche Konsultation statt, gefolgt von Workshops im Juni und Juli.
Das bestehende Gemeinschaftszentrum in Waldkirch bedarf kostspieliger Sanierungen und soll verkauft werden, um die Finanzierung des Josefshaus-Projekts zu unterstützen. Nach Fertigstellung wird der Standort als zentraler Treffpunkt für Bürgerinnen, Bürger und lokale Gruppen dienen. Vereine und Verbände, die derzeit in der Kohlenbach-Grundschule untergebracht sind, werden dorthin umziehen – damit entfällt die Notwendigkeit einer geplanten Schulvergrößerung.
Langfristig prüft die Stadt zudem die Möglichkeit, auf dem Gelände des Josefshauses zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die Umgestaltung des Josefshauses wird moderne Räumlichkeiten für lokale Aktivitäten bieten und gleichzeitig an anderer Stelle Kosten sparen. Die in den kommenden Monaten gesammelten Bürgeranregungen fließen in die finale Planung ein. Mit dem Baubeginn wird nach Abschluss der Konsultationen Mitte 2026 gerechnet.






