Verlorene Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' privates Leben vor dem Stones-Ruhm
Stilla SagerVerlorene Liebesbriefe enthüllen Brian Jones' privates Leben vor dem Stones-Ruhm
Ein Konvolut lange verborgen gebliebener Briefe ist aufgetaucht und gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Die Korrespondenz enthüllt eine Liebesbeziehung zwischen Bandmitglied Brian Jones und einer Londoner Verkäuferin namens Sylvia. In einer Kommode entdeckt, bieten die Briefe einen persönlichen Blick auf die Gruppe, bevor sie zu Weltruhm aufstieg.
Sylvia, die in den 1960er-Jahren in Chiswick lebte und in einem Bekleidungsgeschäft arbeitete, verfasste die Briefe in dieser Zeit. Sie beschreiben ihre Romanze mit Jones sowie Partys in Mick Jaggers Wohnung und Nächte mit Popstars. In einem Brief erwähnt sie sogar, wie Jones, Jagger und Keith Richards im April 1964 ihre Amerika-Tournee planten.
Auch Jones selbst beteiligte sich am Briefwechsel und unterzeichnete eine Notiz mit den Worten: „Hallöchen, mein Schatz! Hier ist Brian. Ganz viel Liebe, Brian.“ Die Briefe zeichnen das Bild eines „Jungen von nebenan“, der Sylvia Geschenke wie Blumen, ein Osterei und ein Puzzle schickte. Zum Archiv gehören zudem Schnappschüsse neben der privaten Korrespondenz.
Claire Howell, Musikexpertin beim Auktionshaus Hansons, nannte die Sammlung „eines der unglaublichsten Stücke der Rock-Memorabilia, das seit Jahren zu sehen war“. Die Briefe stammen aus der Zeit vor der Mythisierung der Gegenkultur der 1960er und zeigen die Band am Vorabend ihres Durchbruchs.
Die Briefe sollen nun unter den Hammer kommen und werden auf einen Wert zwischen 1.850 und 2.500 Euro geschätzt. Sie bieten ein einzigartiges Fenster in das frühe Leben der Bandmitglieder und ihre persönlichen Verbindungen. Die Auktion gibt Fans die Möglichkeit, sich ein Stück Musikgeschichte zu sichern.






